Wissen & Fachbeiträge

Fasten: Was in deinem Körper passiert

Wissen & Fachbeiträge

Fasten: Was in deinem Körper passiert

von/ durch Corinna am Feb 17 2026
Fasten: Was in deinem Körper passiert – und warum es dich stärkt Fasten wird häufig auf den Verzicht von Essen reduziert. Dabei greift dieses Verständnis zu kurz. Fasten ist kein Ernährungstrick und kein kurzfristiges Abnehmtool, sondern ein tief verankertes biologisches und neurophysiologisches Regulationsprinzip. Es aktiviert Mechanismen im Körper, die evolutionär vorgesehen sind, im modernen Alltag jedoch kaum noch genutzt werden. Statt ständiger Zufuhr ermöglicht Fasten einen Wechsel in einen anderen Funktionsmodus – einen Zustand von Klarheit, Effizienz und innerer Steuerung. 1. Anpassungsstrategien des Körpers bei Nahrungsentzug Aus biologischer Sicht ist der menschliche Organismus nicht auf permanente Nahrungsverfügbarkeit ausgelegt. Über Jahrtausende hinweg wechselten Phasen von Essen und Nicht-Essen einander ab. Entsprechend verfügt der Körper über präzise Programme, die während des Fastens aktiviert werden. Sinkt die Insulinausschüttung, leert der Körper zunächst seine Glykogenspeicher und beginnt anschließend, vermehrt Fett zu mobilisieren. Ketonkörper übernehmen zunehmend die Energieversorgung, auch für das Gehirn. Parallel steigen Stress- und Wachstumshormone in einem Ausmaß an, das Leistungsfähigkeit, Fokus und Muskelerhalt unterstützt. Der Stoffwechsel wird dabei nicht heruntergefahren, sondern effizienter gesteuert. Entgegen der verbreiteten Annahme führt Fasten nicht zu einem Hungerstoffwechsel, sondern zu einer metabolischen Aktivierung und Umstellung. 2. Zellreinigung durch Autophagie Ein besonders relevanter Effekt des Fastens ist die Aktivierung der Autophagie. Dabei handelt es sich um einen zellulären Reinigungsprozess, bei dem beschädigte oder nicht mehr funktionstüchtige Zellbestandteile abgebaut und recycelt werden. Dieser Mechanismus trägt zur Zellgesundheit bei und gilt als ein zentraler Faktor im Kontext von Prävention und Longevity. Fasten ist damit kein Zustand des Mangels, sondern ein aktiv regulierter Reparatur- und Anpassungsmodus. 3. Der Unterschied zwischen physiologischem und psychologischem Bedürfnis Ein zentrales Missverständnis rund ums Fasten betrifft das Hungergefühl. Nicht jedes Verlangen nach Essen ist Ausdruck eines biologischen Bedarfs. Viel häufiger handelt es sich um konditionierte Reaktionen: gewohnte Essenszeiten, emotionale Regulation, Stresskompensation oder Dopamin-getriebene Impulse. Fasten schafft erstmals eine klare Trennlinie zwischen echtem physiologischem Bedarf und automatisierten Mustern. Viele Menschen erleben im Fasten weniger körperlichen Hunger als vielmehr den Wegfall eines Reizes – und erkennen dadurch, wie stark Verhalten durch Gewohnheit gesteuert ist.Dabei betrifft Fasten nicht nur die Glukoseverwertung, sondern auch zentrale neurochemische Systeme, insbesondere das Dopaminsystem. In einer Umwelt ständiger Reizverfügbarkeit – durch Zucker, Koffein und soziale Medien – wird Dopamin chronisch stimuliert. Die Folge ist eine verminderte Sensitivität der Rezeptoren, was sich in innerer Unruhe, gesteigerter Impulsivität und einer erhöhten Reizschwelle äußern kann. Fasten wirkt diesem Prozess entgegen, indem es Reize reduziert und dem Gehirn erlaubt, seine Sensitivität wiederherzustellen. Motivation, Fokus und Belohnungsempfinden normalisieren sich. 4. Fasten bedeutet „Going without“ In diesem Sinne ist Fasten kein ausschließlich körperlicher Prozess, sondern ein übergeordnetes Prinzip des „Going without“. Es kann sich auf Nahrung beziehen, aber ebenso auf Alkohol, Koffein, digitale Reize, Konsum oder zwischenmenschliche Interaktion. Allen Formen gemeinsam ist der freiwillige, zeitlich begrenzte Verzicht, der nicht Schwäche erzeugt, sondern Autonomie. Fasten unterbricht automatische Reaktionsketten und schafft Raum für bewusste Entscheidungen. Ein oft unterschätzter Effekt des Fastens ist die Stärkung der Fähigkeit, Nein zu sagen. Neurophysiologisch bedeutet Fasten eine Aktivierung präfrontaler Hirnareale, die für Impulskontrolle, Planung und Selbststeuerung verantwortlich sind. Gleichzeitig wird die Stressreaktivität reduziert. Menschen erleben, dass sie innere Spannungen aushalten können, ohne sofort reagieren zu müssen. Dieses Erleben fördert Selbstwirksamkeit – nicht als abstraktes Konzept, sondern als konkret erfahrbaren Zustand. Darüber hinaus erhöht Fasten die Sensibilität für körpereigene Signale. Hunger, Sättigung, Müdigkeit oder Stress werden differenzierter wahrgenommen. Viele berichten, dass sie im Fasten Seiten an sich entdecken, die ihnen zuvor nicht bewusst waren. Diese gesteigerte Interozeption ist neurobiologisch erklärbar: Durch die Reduktion externer Reize werden innere Signale wieder deutlicher im Gehirn repräsentiert. 5. Was Fasten nicht ist Fasten ist jedoch kein universelles Dogma. Die Wirkung hängt stark von Kontext, Dauer, individueller Stoffwechsellage, Stresslevel und – insbesondere bei Frauen – vom hormonellen Zyklus ab. Problematisch wird Fasten dann, wenn es als reines Abnehmwerkzeug eingesetzt, chronisch übertrieben oder ohne ausreichende Nährstoffversorgung praktiziert wird. Richtig eingesetzt hingegen wirkt Fasten regulierend, stärkend und klärend.Am Ende ist Fasten kein Akt des Verzichts, sondern eine Form von Kompetenz. Es zeigt, dass der Körper über mehr Anpassungsfähigkeit verfügt, als viele glauben und dass nicht jedes innere Signal sofortiges Handeln erfordert. Fasten bringt dich zurück in eine aktive Führungsposition – biologisch wie mental.
Ohne Kollagen keine Struktur

Wissen & Fachbeiträge

Ohne Kollagen keine Struktur

von/ durch Corinna am Dez 23 2025
Ohne Kollagen keine Struktur Warum dieses Protein weit mehr ist als ein Beauty-Trend Kollagen ist das häufigste Protein im menschlichen Körper und bildet das strukturelle Fundament zahlreicher Gewebe. Haut, Sehnen, Knorpel, Knochen und sogar die Gefäßwände verdanken ihre Stabilität fein vernetzten Kollagenstrukturen. In der Haut übernehmen sogenannte Fibroblasten die kontinuierliche Neubildung von Kollagen – vor allem der Typen I und III, die für Festigkeit, Elastizität und Volumen entscheidend sind.Mit zunehmendem Alter nimmt diese körpereigene Kollagensynthese jedoch ab. Gleichzeitig verschlechtert sich die Qualität der gebildeten Fasern. Die Folgen sind sichtbar und spürbar: Falten, Volumenverlust, nachlassende Elastizität – aber auch eine verminderte Belastbarkeit von Gelenken und Bindegewebe. 1. Kann der Körper Kollagen selbst bilden? Grundsätzlich ja. Der menschliche Organismus ist in der Lage, Kollagen selbst herzustellen – wenn alle notwendigen Bausteine verfügbar sind. Dazu gehören: + Spezifische Aminosäuren: Vor allem Glycin, Prolin und Hydroxyprolin+ Vitamin C und Eisen: Essenzielle Cofaktoren für Enzyme, die die stabile Kollagenstruktur ermöglichen + Ausreichende Energie und funktionierende Stoffwechselprozesse: Inklusive einer intakten ER-Golgi-Maschinerie und wichtiger Stoffwechselintermediate wie α-KetoglutaratEine ausreichende Zufuhr hochwertiger Proteine und vitamin-C-reicher Lebensmittel ist damit die Grundvoraussetzung für eine funktionierende Kollagenbiosynthese. 2. Warum uns heute wichtige Kollagenbausteine fehlen Viele der Aminosäuren, die für die körpereigene Kollagenbildung besonders relevant sind, kommen vor allem in Nahrungsbestandteilen vor, die heute kaum noch regelmäßig verzehrt werden: Bindegewebe, Haut, Knochen, Knorpel und Sehnen.Traditionelle Lebensmittel wie Knochenbrühen, Sülzen, Gelatine, Geflügelhaut oder langsam gekochte Fleischstücke mit hohem Bindegewebsanteil sind weitgehend aus dem Alltag verschwunden. Auch Fischhaut und -gräten, einst selbstverständlicher Bestandteil der Küche, werden kaum noch genutzt. Stattdessen dominieren mageres Muskelfleisch und filetierter Fisch – nährstoffreich, aber arm an kollagenspezifischen Aminosäuren. Die Folge: Die natürliche Versorgung mit den Bausteinen der Kollagensynthese nimmt schleichend ab. 3. Eine moderne Lösung für ein strukturelles Defizit Genau hier setzt Hucare COLLAGEN PURE an. Wenn kollagenreiche Lebensmittel im modernen Alltag kaum noch eine Rolle spielen, braucht es eine verlässliche, alltagstaugliche Möglichkeit, diese Lücke gezielt zu schließen. Eine regelmäßige Supplementierung kann dazu beitragen, dem Körper kontinuierlich jene Aminosäuren bereitzustellen, die er für die eigene Kollagenbildung benötigt.Hucare COLLAGEN PURE enthält ausschließlich Peptan® B 2000 LD – ein hochwertiges Kollagenhydrolysat in Form hydrolysierter Kollagenpeptide mit hoher Bioverfügbarkeit. Die Rezeptur ist bewusst klar gehalten: wissenschaftlich fundiert, gut verträglich und frei von unnötigen Zusätzen. 4. Was sagt die Wissenschaft? Die Wirkung hydrolysierter Kollagenpeptide ist gut untersucht. Mehrere randomisierte, placebo-kontrollierte Studien sowie aktuelle Meta-Analysen zeigen, dass die tägliche Einnahme über einen Zeitraum von 8 bis 24 Wochen messbare Effekte haben kann. Beobachtet wurden unter anderem: + eine verbesserte Hauthydratation+ eine erhöhte Elastizität+ eine Zunahme der dermalen Dichte Eine große systematische Übersichtsarbeit mit Meta-Analyse (26 RCTs, über 1.700 Teilnehmende) bestätigt diese Effekte im Vergleich zu Placebo. Die in Studien eingesetzten Tagesdosen liegen meist zwischen 2,5 und 5 Gramm.Darüber hinaus existieren belastbare Daten zur Wirkung auf Gelenkschmerzen und -funktion, insbesondere bei leichter bis mittelgradiger Arthrose. Meta-Analysen zeigen moderate, klinisch relevante Verbesserungen von Schmerz- und Funktionsscores – bei guter Verträglichkeit. Kollagen kann damit ein sinnvoller, nebenwirkungsarmer Baustein in der orthopädischen Prävention und Begleittherapie sein. 5. Kollagen allein reicht nicht: Die Schlüsselrolle von Vitamin C Für eine stabile Kollagenstruktur ist Protein allein nicht ausreichend. Vitamin C ist ein unverzichtbarer Cofaktor der Kollagensynthese – fehlt es, bleibt das gebildete Kollagen strukturell instabil.Trotz guter Verfügbarkeit erreichen viele Menschen ihren täglichen Vitamin-C-Bedarf nicht zuverlässig. Gründe sind unter anderem: + eine geringe Aufnahme von frischem Obst und Gemüse+ lange Lagerzeiten+ Zubereitung bei hohen Temperaturen+ ein erhöhter Bedarf bei Stress, Rauchen, Sport oder chronischen Entzündungen Deshalb empfiehlt es sich, Kollagen immer in Kombination mit einer Vitamin-C-Quelle einzunehmen.Ein einfaches Beispiel aus dem Alltag:Verwandle dein morgendliches Porridge in ein echtes GLOW-Porridge, indem du 5 g Hucare COLLAGEN PURE und eine frische Orange ergänzt – eine kleine Routine mit großer struktureller Wirkung.
Deep Recovery - warum Erholung genauso wichtig ist wie Leistung

Wissen & Fachbeiträge

Deep Recovery - warum Erholung genauso wichtig ist wie Leistung

von/ durch Corinna am Dez 16 2025
Deep Recovery Leistung und Training sind nur eine Seite der Medaille. Genauso entscheidend und oft vernachlässigt ist der Prozess dazwischen: die Erholung. Der Begriff Erholung beschreibt ganz allgemein die Phase, in der sich Körper und Geist nach einer Belastung wieder regenerieren. Doch in der Sportwissenschaft und modernen Gesundheitsforschung wird diese Erholungsphase zunehmend als Recovery bezeichnet - und das hat einen guten Grund. 1. Warum Erholung genauso wichtig ist wie Leistung Recovery bedeutet nämlich mehr als „sich ausruhen“. Der Begriff umfasst den gesamten aktiven biologischen Prozess, der nach Belastung im Körper stattfindet: + Wiederauffüllen von Energiereserven (z. B. Glykogen),+ Reparatur von Muskelgewebe,+ Reduktion von Entzündungsreaktionen,+ Wiederherstellung hormoneller und neuronaler Balance,+ Aufbau neuer Strukturen und Leistungsfähigkeit. Während Erholung eher passiv klingt, zeigt Recovery, dass der Körper in dieser Phase Hochleistung im Hintergrund erbringt. Das ist keine Ruhepause, sondern der Moment, in dem die eigentliche Anpassung passiert.Oder anders gesagt: Training setzt den Reiz - Recovery macht dich stärker. 2. Was du tun kannst - evidenzbasierte Recovery-Strategien Guter SchlafEine gute Schlafqualität ist einer der stärksten Prädiktoren für Erholung und Adaptation. Priorisiere deinen Nachtschlaf um 7–9 Stunden qualitativ hochwertigen Schlaf zu erhalten. Aktive ErholungSpazieren gehen unterstützt den Blutfluss und hilft somit beim Laktatabbau. Außerdem steigert ein Gang durch die Natur dein subjektives Wohlbefinden und reduziert Stress. Periodisierung von Belastung Integriere gezielt Entlastungswochen in deinen Trainingsplan in der das Trainingsvolumen und/oder die Intensität bewusst reduziert werden. Das verhindert Übertraining und maximiert Adaptation. ErnährungAchte auf eine ausreichende Kalorienzufuhr. Sowohl das kohlenhydrat-Timing als auch die Proteinzufuhr spielen, besonders zu Beginn der Erholungsphase, eine wichtige Rolle. Bestimme Mikronährstoffe helfen dem Körper, sich besser zu erholen. Hydration und ElektrolyteDie Zufuhr von Elektrolyten und ausreichend Flüssigkeit unterstützt zelluläre Regenerationsprozesse und füllt das Blutvolumen auf. Physikalische TherapieSaunagänge, Lymphdrainage, Rotlichttherapie oder Massagen, wie das Rolfing, sind zentraler Bestandteil der körperlichen Erholung. Sie fördern Heilungsprozesse, lindern Schmerzen und stellen die Funktionsfähigkeit wieder her. 3. Deep Recovery – unsere Erholungsformel für dich Mit dem Produkt Deep Recovery haben wir ein Produkt konzipiert, dass dich gezielt beim Erholungsprozess unterstützt. Es enthält wichtige Inhaltsstoffe, darunter Kreatin, Protein, Glykogen, Glutamin und Eisen - die dein Körper während der Zeit der Regeneration benötigt. KreatinKreatin reduziert den durch Training entstandenen metabolischen Stress und trägt zur Aufrechterhaltung von Leistung, auch bei mehrfachen Wiederholungen, bei. Ein Tipp aus der Praxis: Die ideale, tägliche Kreatin Dosis beträgt 3-5 Gramm nach einer Trainingseinheit. Eine Portion Deep Recovery enthält ca. 2,5 Gramm Kreatin. Du kannst deinen Shake also nach Bedarf zusätzlich mit einem unserer reinen Kreatin Produkte ergänzen. GlykogenMuskelglykogen ist die limitierende Energiequelle bei intensiven und sich wiederholenden Belastungen. Die Geschwindigkeit der Wiederauffüllung nach Belastung ist zeitabhängig: eine frühe Zufuhr von Kohlenhydraten in Form von Glykogen maximiert die Glykogenauffüllung. Ein Tipp aus der Praxis: Deep Recovery ist so formuliert, dass - kombiniert mit einer kohlenhydratreichen Mahlzeit direkt nach dem Training - die Glykogenauffüllung optimal unterstützt wird. Protein Protein ist zuständig für den Muskelaufbau und die Muskelreparatur. Deep Recovery enthält eine Proteinmischung mit hohem Leucin-Anteil, die rasch verfügbare Aminosäuren liefert, um Reparatur und Hypertrophie einzuleiten. Glutamin Deep Recovery enthält Glutamin als supportive Zutat – es soll den Körper beim Verarbeiten des Trainingsstresses unterstützen. Eisen - ein oft unterschätzter Recovery-Faktor Eisen ist essentiell für den Sauerstofftransport und den mitochondrialen Energiestoffwechsel. Eisenmangel - auch ohne manifeste Anämie – kann die Trainingsleistung verringern und die Erholungsfähigkeit negativ beeinflussen. 4. Wie du Deep Recovery optimal einsetzt Für den maximalen Effekt solltest du Deep Recovery innerhalb von 0–60 Minuten nach dem Training einnehmen – genau in dem Zeitfenster, in dem der Körper besonders empfänglich für Nährstoffe ist. In dieser Phase laufen Reparaturprozesse auf Hochtouren: Muskelfasern werden regeneriert, Glykogenspeicher gefüllt und Leistungsreserven wieder aufgebaut.So unterstützt du deinen Körper genau dann, wenn er es am dringendsten braucht – für schnellere Regeneration, weniger Muskelkater und kontinuierlichen Leistungsaufbau.
Sport im Winter bei gestresstem Immunsystem

Wissen & Fachbeiträge

Sport im Winter bei gestresstem Immunsystem

von/ durch Dominik am Dez 10 2025
Sport im Winter bei gestresstem ImmunsystemJa, klar! Aber richtig und durchdacht Viele denken gerade im Winter, zum Weihnachtsmarkt und rund um Bratwurst und Plätzchen die ein oder andere Sporteinheit zusätzlich einzuschieben, um das wieder auszubügeln - ratsamer wäre es hingegen routiniert zu bleiben und keine Stresspeaks zusätzlich durch neue Sportimpulse zu schaffen. 1. Warum ist Sport wichtig? Wer Sport macht, lebt statistisch länger- das wissen wir alle. Gerade im Winter fällt dies aber vielen Leuten schwer. Es ist früh dunkel und meistens kalt und nass draußen. Die Hemmschwelle ist deutlich höher als im warmen und sonnigen Sommerhalbjahr. Aber schon 15 Minuten Sport am Tag haben einen massiven positiven Effekt auf unser Körpergefühl, die Gesundheit und unser Stressempfinden. Daher wollen wir uns auch der Frage widmen, wie man Regelmäßigkeit hineinbringt. 2. Sport in der Erkältungszeit sinnvoll? Gerade in der Erkältungszeit macht es Sinn Sport zu machen. Man stärkt auf längere Sicht das Immunsystem und wird seltener krank. Wenn man sich erst einer neuen Routine hingibt, sollte man es langsam angehen, da der ungewohnte Körper darauf evtl. mit einer Erkältung reagiert. Ist man allerdings einige Wochen dabei ist genau das Gegenteil der Fall. Besonders Sport an der frischen Luft härtet ab und macht deutlich widerstandsfähiger. 3. Wie bringe ich nun Regelmäßigkeit in meinen Alltag? Wie oben angesprochen ist hier eine Routine oder Gleichmäßigkeit alles. Es nutzt nichts einmal zwei, drei Stunden ins Gym zu gehen und dann zwei Wochen gar keine Lust mehr zu haben. Lieber auf mehrere, kleinere Portionen verteilen und die Motivation nicht verlieren. Herausfinden, wann man persönlich am motiviertesten ist:Bei vielen Personen ist das morgens direkt nach dem Aufstehen. Man steht auf und geht direkt an sein kleines Stabiprogramm* oder macht ein kleines Läufchen. 10-15 Minuten reichen hier, aber danach hat man den ganzen Tag das positive Gefühl schon etwas gemacht zu haben und geht energiegeladen in den Tag. Abwechslung, um Eintönigkeit zu vermeiden:Wenn man in seiner Routine jeden Tag das gleiche stupide Programm fährt, kann schon nach einigen Tagen die Luft raus sein. Mit einem abwechslungsreichen Wochenplan bekommt man hier jeden Tag etwas anderes und der Abbruch der neuen Vorsätze ist unwahrscheinlicher. Ausdauer- mit Kraftsport abzuwechseln ist zusätzlich sinnvoll! Erfolge nicht zu schnell erwarten:Es kann frustrierend sein, wenn man sich nach einer Woche auf die Waage stellt und noch nichts passiert ist. Grundsätzlich ist es sinnvoll einen Fortschritt zu dokumentieren, aber das sollte man nicht in zu kleinen Intervallen und nur mit einem Parameter wie z.B. dem Gewicht tun, da dieses natürlichen Schwankungen unterliegt. 4. Beispielplan für den Einstieg - Gerne auch steigern nach einiger Zeit: Montag: 15 min Stabiprogramm* für den ganzen Körper auch gerne mit ein paar Dehnübungen → Fokus Bauch.Dienstag: 15 min draußen Joggen gehen, gerne am Anfang mit ein paar Gehpausen.Mittwoch: 15 min Stabiprogramm* → Fokus Rücken und Arme, am Ende etwas Dehnen.Donnerstag: 15 min entweder den Lauf wiederholen oder z.B. an einem Rudergerät ein leichtes Programm absolvieren.Freitag: 15 min Stabiprogramm* → Fokus Bauch/ Brust, am Ende etwas Dehnen.Samstag: Entweder einen Ruhetag gönnen oder wenn man Lust hat, z.B. Padel spielen gehen (das ist eine Tennisabwandlung aus Spanien die für den Einstieg etwas leichter ist) oder natürlich eine Sportart nach Wahl.Sonntag: 30 min Radfahren, bei guter Kondition natürlich gerne mehr. *Begriffserklärung: Stabitraining meint ein Training, in dem man die Rumpfmuskulatur stärkt. Dies kann man zu Hause und ohne Geräte absolvieren, daher ist es sehr alltagstauglich.Eine gute Übung ist hier die Plank. Diese kann man verstärken, wenn man z.B. einen Arm oder ein Bein abhebt. Fortgeschrittene können auch diagonal Arm und Bein gleichzeitig anheben und abwechseln. Auch Varianten mit dem Seitstütz sind wunderbar kombinierbar. Ebenso ist der Bergsteiger eine gute Ergänzung zu dieser Reihe. Hierbei befindet man sich im Plank und bringt abwechselnd ein Knie zum Ellenbogen. 2026 haben wir geplant zu diesen Übungen auch Anleitungsvideos zu veröffentlichen. Bis dahin gibt es vieles an Inspiration im Netz. 4. Ein Zustand, der dich trägt. Wer regelmäßig Sport macht, lebt nicht nur gesünder, sondern fühlt sich auch besser! Körper und Geist hängen eng zusammen und nur mit einem leistungsfähigen Körper können wir auch geistig unser volles Potenzial ausschöpfen. Unsere Produkte können dich auf natürliche Weise dabei unterstützen!
Microvital – kleine Kapsel, großer Unterschied

Wissen & Fachbeiträge

Microvital – kleine Kapsel, großer Unterschied

von/ durch Corinna am Dez 09 2025
Microvital – kleine Kapsel, großer Unterschied Unsere Ernährung wirkt auf den ersten Blick oft solide: ein frischer Salat, ein Vollkornbrot, ein Stück Obst. Doch zwischen Meetings, Kita-Abholung, Sport und familiären Verpflichtungen bleibt die frische, ausgewogene Ernährung manchmal einfach auf der Strecke. Das Ergebnis: Der Körper gerät – oft unbemerkt – in einen Mikronährstoffmangel . Genau hier setzt Microvital an: als tägliche, präzise formulierte Grundversorgung, die alltägliche Ernährungslücken schließt und gleichzeitig zentrale Prozesse des Immunsystems, des Stoffwechsels und der Zellregeneration unterstützt. 1. Warum Mikronährstoffe heute so entscheidend sind – ein kurzer Blick hinter die Kulissen Bevölkerungsstudien der letzten Jahre zeigen deutlich, dass Unterversorgungen weit verbreitet sind – selbst bei Menschen, die sich „gesund“ ernähren. Gründe dafür sind: + nährstoffärmere Lebensmittel durch moderne Landwirtschaft,+ Stress und chronische Entzündungsreize,+ geringe Sonnenexposition (Vitamin D),+ Nährstoffverlust der Nahrungsmittel durch Lagerung und Zubereitung,+ erschwerte Resorption aufgrund von Verdauungsstress oder Darmirritationen 2. Was MikroVital so wertvoll macht Vitamin DGroße Metaanalysen zeigen, dass Vitamin-D-Supplementierung besonders bei Personen mit niedrigem Ausgangswert das Risiko für Atemwegsinfektionen deutlich reduzieren kann. Unser Immunsystem reagiert sehr sensibel auf Vitamin D, weil viele Immunzellen spezielle Vitamin-D-Rezeptoren tragen. Das bedeutet: Sie können Vitamin D wie eine „Anweisung“ nutzen, um besser zu arbeiten. Wenn genügend Vitamin D vorhanden ist, können Immunzellen schneller aktiviert werden, sich gezielt vermehren und Entzündungsreaktionen besser steuern. Deshalb spielt eine ausreichende Vitamin-D-Einnahme eine wichtige Rolle für eine ausgewogene und starke Immunabwehr – besonders in den Wintermonaten, in denen viele Menschen zu niedrige Werte haben. Vitamin CEin Cochrane Review, in der Welt der Wissenschaft eine Art „Super-Studiencheck“, zeigt klar: Eine tägliche Vitamin-C-Einnahme verkürzt Infektverläufe und reduziert die Schwere der Symptome. Vitamin C ist für die Immunabwehr so wichtig, weil unsere Abwehrzellen sehr viel davon verbrauchen, sobald sie gegen Viren aktiv werden. Vitamin C hilft ihnen dabei, sich schneller zu vermehren, Krankheitserreger effektiv zu bekämpfen und sich gleichzeitig vor Schäden durch oxidativen Stress zu schützen. Wenn der Körper gut mit Vitamin C versorgt ist, können Immunzellen also stärker und präziser arbeiten. Deshalb kann eine regelmäßige, ausreichende Vitamin-C-Zufuhr Infektverläufe verkürzen und Beschwerden abmildern – vor allem, wenn man vorher schon einen eher niedrigen Vitamin-C-Status hatte. ZinkZink wird auch als „Gatekeeper des Immunsystems“ beschrieben. Es reguliert die T-Zell-Reifung, die Zytokinbildung und antioxidative Enzyme. Bei Erkältungskrankheiten spielt unser Immunsystem auf mehreren Ebenen zusammen. T-Zellen sind dabei besonders wichtig, weil sie infizierte Zellen erkennen und gezielt beseitigen. Damit sie ihre Aufgabe richtig erfüllen können, müssen sie vorher reifen – erst dann sind sie voll funktionsfähig und können Viren effektiv bekämpfen. Auch die Zytokinbildung ist entscheidend: Zytokine sind Signalstoffe, mit denen Immunzellen miteinander kommunizieren. Sie sorgen dafür, dass Abwehrzellen schnell an den richtigen Ort gelangen und die Immunantwort gut koordiniert abläuft. Antioxidative Enzyme wiederum schützen unsere Zellen vor dem oxidativen Stress, der durch Viren und die körpereigene Abwehrreaktion entsteht. Ohne diesen Schutz würden gesunde Zellen leichter geschädigt – der Körper hätte länger mit der Erkältung zu kämpfen. Besonders in den kalten Monaten, der klassischen Erkältungszeit, ist eine ausreichende Versorgung mit Zink wichtig. 3. Weitere Vitamine, Mineralstoffe und pflanzliche Stoffe Neben den Hauptzutaten enthält das Produkt Microvital noch viele weitere Vitalstoffe, die den Körper in seiner täglichen Funktion unterstützen. Vitamin A hilft den Schleimhäuten, stark zu bleiben – das ist wichtig für Augen, Haut und eine gesunde Barriere gegen Krankheitserreger. Vitamin E schützt die Zellen vor schädlichen Einflüssen und unterstützt die allgemeine Zellgesundheit. Die B-Vitamine (B1, B2, B3, B5, B6, B7, B12, Folsäure) sind echte Energiemacher: Sie helfen dem Körper, Nahrung in Energie umzuwandeln, unterstützen Nerven, Stoffwechsel, Haut und Blutbildung. Kupfer und Mangan tragen zum Schutz vor oxidativem Stress bei und unterstützen Bindegewebe und Energiestoffwechsel. Chrom hilft, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten, während Jod die Schilddrüse unterstützt – wichtig für Energie, Stoffwechsel und Konzentration. Selenfreie Spurenelemente wie Molybdän helfen dem Körper beim Abbau bestimmter Stoffwechselprodukte. Der Bambus-Extrakt liefert Silizium, das als Baustein für gesundes Bindegewebe, Haare, Haut und Nägel dient. 4. Eine runde Sache - kleine Routine, großer physiologischer Nutzen Microvital ist nicht als Ersatz, sondern als sinnvolle Ergänzung zur täglichen Ernährung gedacht. Es liefert jene Mikronährstoffe, die heute am häufigsten fehlen und kombiniert sie in Formen, die der Körper zuverlässig verwerten kann. Dein Benefit: Wenn du im Alltag mal in einen „leicht unterversorgten“ Zustand gerätst kannst du ihn mit Microvital einfach und zuverlässig ausgleichen. Für alle, die der nächsten Erkältung gestärkt entgegenstehen wollen, ist Microvital ein einfaches, wissenschaftlich fundiertes Must-have.
Kurkuma – goldener Schatz der ayurvedischen Heilkunst

Wissen & Fachbeiträge

Kurkuma – goldener Schatz der ayurvedischen Heilkunst

von/ durch Corinna am Dez 02 2025
Curcumin – goldener Schatz der ayurvedischen Heilkunst Chronische Entzündungen gehören zu den unsichtbaren Treibern zahlreicher Gesundheitsprobleme – von Gelenkbeschwerden über Hautthemen bis hin zu metabolischen Erkrankungen wie Insulinresistenz oder Fettleber. Oft laufen diese Entzündungsprozesse still im Hintergrund, lange bevor Symptome spürbar werden. Genau hier setzt die Wirkung einer Heil- und Gewürzpflanze an, die seit Jahren in der modernen Präventionsmedizin immer mehr Aufmerksamkeit erhält: Curcumin. 1. Kurkumin – stark gegen Entzündungen, wissenschaftlich belegt In den letzten Jahren wurde Kurkumin, ein Bestandteil der Curcuminwurzel, intensiv erforscht. Eine der hochwertigsten Analysen ist ein großer systematischer Review mit Meta-Analyse von über 60 placebokontrollierten Studien . Das Ergebnis ist eindeutig:Die regelmäßige Einnahme von Kurkumin senkt wichtige Entzündungsmarker messbar und signifikant – darunter CRP, TNF-α und IL-6. Gleichzeitig verbessert es antioxidative Schutzmechanismen des Körpers. Kurkumin wirkt damit nicht nur beruhigend auf das Immunsystem, sondern reduziert auch oxidativen Stress, der Entzündungen verstärkt und Alterungsprozesse beschleunigen kann. Die Nationale Verzehrstudie zeigt deutlich: Auch bei scheinbar ausgewogener Ernährung gelingt es den meisten Menschen nicht, ihren Mikronährstoffbedarf vollständig zu decken. Doch warum ist das so? Neben anderen Faktoren spielt die Veränderung des Mikronährstoffprofils gesunder Lebensmittel wie Gemüse eine wichtige Rolle. 2. Warum Kurkumin gerade bei metabolischen und entzündlichen Erkrankungen sinnvoll ist Viele chronische Beschwerden haben eine gemeinsame Grundlage: low-grade inflammation – eine dauerhafte, niedrigschwellige Entzündungsaktivität, die hormonelle Regelkreise, Zellenergie und Stoffwechselprozesse belastet. Genau hier wirkt Kurkumin: Entzündungshemmend – Senkung proinflammatorischer Zytokineantioxidativ – Reduktion oxidativen Stresses 3. Ein Beispiel aus der Praxis: chronisch entzündliche Gelenkbeschwerden Nehmen wir das Beispiel einer Person mit langfristig bestehenden Kniegelenksentzündungen. Diese entzündliche Aktivität führt zu Schmerz, Schwellung und eingeschränkter Beweglichkeit. Im Blut sind Entzündungsmarker oft erhöht – insbesondere CRP, IL-6 und TNF-α. Unter regelmäßiger Einnahme von Curcumin zeigen Studien: CRP sinkt signifikant → weniger systemische Entzündung TNF-α reduziert sich → geringere Aktivierung entzündlicher Signalwege im Gelenk Schmerzen und Steifigkeit nehmen ab Beweglichkeit verbessert sich Viele Betroffene berichten über mehr Alltagstoleranz und weniger Erschöpfung Diese Effekte treten nicht über Nacht ein, aber über Wochen entsteht oft eine spürbare Verbesserung – weil der Körper weniger „inneres Feuer“ löschen muss. Kurkumin ist einer der wissenschaftlich am besten untersuchten Pflanzenstoffe, wenn es um die Reduktion von Entzündungen geht. Besonders Menschen, die mit metabolischen oder entzündlichen Belastungen kämpfen, profitieren von seinen nachgewiesenen Effekten. In der täglichen Nahrungsergänzung kann Kurkumin eine effektive, natürliche Grundlage bilden, um Entzündungsprozesse zu senken, den Stoffwechsel zu entlasten und langfristige Gesundheitsziele zu unterstützen. 4. Bereit, die Kraft der Curcumin -Wurzel für dich zu nutzen? Wenn du deinen Körper täglich dabei unterstützen möchtest, Entzündungsprozesse zu reduzieren und deinen Stoffwechsel zu stärken, kann Kurkumin ein wertvoller Bestandteil deiner Routine sein.Unser Hu'care Tumeric vereint hochwertige Rohstoffe mit optimaler Bioverfügbarkeit – für eine spürbare Wirkung im Alltag.Starte jetzt mit HuCare Tumeric und erlebe, wie wohltuend die Kraft der Curcumin -Wurzel sein kann.
Immunbalance ist kein Nice-to-have

Wissen & Fachbeiträge

Immunbalance ist kein Nice-to-have

von/ durch Bettina am Nov 19 2025
Immunbalance ist kein Nice-to-have Warum Körper, Emotionen und Versorgung untrennbar miteinander verbunden sind. Körper, Emotionen und Versorgung gehören zusammen – doch wir betrachten sie oft getrennt. Dabei entsteht echte Stabilität erst dann, wenn alle Ebenen miteinander kommunizieren. Eine ausgeglichene Immunbalance ist kein Nice-to-have, sondern ein inneres Sicherheitsnetz. Sie entsteht, wenn dein Immunsystem, dein Nervensystem und deine emotionalen Prozesse im Gleichgewicht stehen. Dieser Beitrag zeigt, wie Immunbalance wirkt, warum sie so eng mit emotionaler Widerstandskraft verbunden ist und wie du dein Immunsystem im Alltag sanft unterstützten kannst – ohne Druck, ohne Selbstoptimierung. 1. Was passiert, wenn Körper und Emotionen getrennt gedacht werden? Lange wurde unser System in zwei Bereiche geteilt: Körper und Emotionen. Doch biologisch arbeiten beide permanent zusammen. Emotionale Belastung verändert hormonelle Signale, Herzfrequenz, Atmung und Regeneration. Gleichzeitig beeinflussen körperliche Faktoren – wie Schlaf, Energie oder Nährstoffversorgung – deine Stimmung, Konzentration und innere Stabilität.Kommt eine dieser Ebenen aus dem Gleichgewicht, zeigt sich das auf der anderen. So entsteht ein Kreislauf, der körperliche Anspannung, emotionale Erschöpfung oder ein geschwächtes System verstärken kann.Eine stabile Immunbalance wirkt hier wie ein Puffer. Sie entsteht, wenn Körper und Emotionen ausreichend Ressourcen haben: Ruhe, Versorgung, Klarheit.Sie ist ein Zustand, der bestimmt, wie gut dein System belastbare Phasen ausgleichen kann. Ohne Druck, ohne Perfektion – sondern durch ein Zusammenspiel, das dich trägt. 2. Was zeigt uns die Psychoneuroimmunologie (PNI)? Wie Emotionen die Immunbalance beeinflussen Die Psychoneuroimmunologie zeigt, wie eng emotionale Prozesse und Immunprozesse miteinander verbunden sind. Innere Anspannung, Gedanken und Stress verändern hormonelle Signale und beeinflussen Immunzellen. Kurzfristig aktiviert das dein System, langfristig kann es instabil werden. Gleichzeitig wirken Immunprozesse zurück auf Stimmung, Schlaf und innere Regulation. Die PNI bestätigt damit wissenschaftlich: Emotionale Balance stärkt die Immunbalance – und umgekehrt. Belastung als biologisches Signal Das Nervensystem reagiert sensibel auf Anforderungen. Wenn Belastung anhält, schaltet dein System auf Schutzmodus. Energie, Regeneration und emotionale Klarheit sinken. Dieser Zustand wirkt tief in körperliche Abläufe hinein, bis hin zur Immunbalance. Belastung ist deshalb nicht nur spürbar, sondern beeinflusst direkt, wie stabil oder anfällig dein System im Alltag reagiert. Ein Kreislauf, der Körper und Emotionen verbindet Emotionale Anspannung wirkt auf Immunprozesse – und eine gestörte Immunbalance beeinflusst Wahrnehmung, Fokus und emotionale Stabilität. Deshalb beginnt echte Widerstandskraft nie ausschließlich im Kopf oder im Körper, sondern immer im Zusammenspiel. Ein System, das feinfühlig Signale erkennt und regulieren kann, entwickelt natürliche Resilienz. 3. Warum gehören Körper, Emotionen und Versorgung zusammen? Das Immunsystem ist ein Kommunikationsnetz, das ständig Informationen austauscht: zwischen Zellen, Nervenbahnen und emotionalen Prozessen. Wird dieser Austausch gestört – durch Stress, Schlafmangel oder Unterversorgung – verliert das System an Stabilität. Die Folgen zeigen sich körperlich und emotional: schnellere Erschöpfung, Unruhe, Reizbarkeit oder Konzentrationsschwächen. Eine ausgeglichene Immunbalance stärkt daher sowohl körperliche Prozesse als auch emotionale Widerstandskraft. Sie ist die Grundlage für Klarheit, Regeneration und ein System, das Belastung regulieren kann. 4. Wie gelingt die Unterstützung des Immunsystems ohne Druck? Die Unterstützung des Immunsystems ist kein Leistungsprinzip. Sie entsteht durch kleine, nachhaltige Schritte: Ressourcen, Rhythmus und emotionale Entlastung. Wenn dein System versteht, dass es nicht funktionieren muss, sondern sich regulieren darf, entsteht natürliche Resilienz. Eine ausbalancierte Immunbalance braucht Raum – und bekommt ihn durch Versorgung, Ruhephasen und mentale Klarheit. Versorgung Mikronährstoffe unterstützen das Immunsystem bei seinen natürlichen Aufgaben. Sie fördern Regeneration, Energie und innere Stabilität. So entsteht eine Basis für eine stabile Immunbalance – ganz ohne Druck. Rhythmus Ein klarer Wechsel aus Aktivität und Ruhe stärkt Nervensystem, Schlafqualität und Regeneration. Dieser Rhythmus wirkt direkt auf die Immunbalance und unterstützt emotionale Klarheit. Entlastung Weniger Reize, mehr Raum: Mentale Entlastung stärkt die Fähigkeit deines Systems, Signale zu verarbeiten. Das wirkt unmittelbar auf die Immunbalance und erhöht deine innere Widerstandskraft. 4. Ein Zustand, der dich trägt. Wenn du erkennst, wie eng emotionale Prozesse, Regeneration und Versorgung miteinander verbunden sind, verändert sich dein Blick auf Belastung und Erschöpfung. Unsere Mikronährstoffformeln wurden entwickelt, um dein Immunsystem gezielt zu unterstützen – klar, evidenzbasiert und regional produziert. Für ein System, das in Balance bleiben darf.You care. We care for you, naturally.
Mikronährstoffe im Alltag

Wissen & Fachbeiträge

Mikronährstoffe im Alltag

von/ durch Corinna am Nov 19 2025
Mikronährstoffe im Alltag Eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung bildet zweifellos die Grundlage für Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Doch selbst bei einer optimaler Ernährung zeigen Studien, dass Mikronährstofflücken häufig sind – besonders bei Menschen mit Stress, hoher körperlicher oder geistiger Belastung, in Phasen hormoneller Umstellung oder bei zunehmendem Alter. Industrielle Verarbeitung, lange Lagerungs- und Transportzeiten der Lebensmittel, eine abnehmende Nährstoffdichte der Böden sowie ein Ungleichgewicht des Darmmikrobioms tragen zusätzlich dazu bei, dass viele Menschen ihre Mikronährstoffbedürfnisse nicht täglich in optimaler Menge decken können. 1. Die Ergebnisse der Nationalen Verzehrstudie – was sie uns wirklich sagen Die Nationale Verzehrstudie II hat das Ernährungsverhalten mehrerer tausend Bundesbürger analysiert – und die Ergebnisse sind alarmierend. Mithilfe computergestützter Auswertungen wurde überprüft, inwieweit die Mikronährstoffzufuhr der Bevölkerung den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) entspricht. Das Ergebnis: Selbst diese ohnehin moderaten Referenzwerte werden von großen Teilen der Bevölkerung deutlich unterschritten. So erreichen rund 90 % der jungen Frauen nicht einmal die empfohlene Tageszufuhr an Vitamin D.Sogar die DGE räumt ein, dass „die Zufuhr über die Ernährung mit den üblichen Lebensmitteln nicht ausreicht, um den Schätzwert für eine angemessene Zufuhr sicherzustellen“ . Auch bei Männern zeigt sich ein Defizit – nur etwa zwei Drittel führen ausreichend Vitamin C zu. Besonders kritisch ist die Lage bei Folsäure: 78–87 % der Frauen im gebärfähigen Alter unterschreiten die Mindestzufuhrempfehlung für Folatäquivalente. Diese Liste lässt sich für zahlreiche weitere Vitamine und Spurenelemente fortsetzen – quer durch alle Altersgruppen. Erschreckend ist weniger die Tatsache, dass diese Mängel bestehen, sondern dass sie kaum bekannt sind. Die Nationale Verzehrstudie zeigt deutlich: Auch bei scheinbar ausgewogener Ernährung gelingt es den meisten Menschen nicht, ihren Mikronährstoffbedarf vollständig zu decken. Doch warum ist das so? Neben anderen Faktoren spielt die Veränderung des Mikronährstoffprofils gesunder Lebensmittel wie Gemüse eine wichtige Rolle. 2. Warum unsere Tomaten heute weniger Nährstoffe enthalten – ein Blick in die Zahlen Tomaten gelten als Symbol gesunder Ernährung – reich an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Doch der Nährstoffgehalt heutiger Tomaten hat mit dem ihrer früheren Verwandten nur noch wenig gemeinsam. Ein Vergleich zeigt den dramatischen Rückgang der Mikronährstoffe innerhalb der letzten Jahrzehnte: 1954 enthielten 100 g Tomate im Durchschnitt 51 mg Magnesium, 43 mg Kalzium und 50 mg Vitamin C. Im Jahr 2003 waren es nur noch 11 mg Magnesium, 10 mg Kalzium und 13 mg Vitamin C – also rund ein Viertel des ursprünglichen Gehalts.Der Grund liegt in modernen Züchtungs- und Anbaupraktiken: Gewächshaustomaten werden auf Ertrag, Haltbarkeit und Optik optimiert – nicht auf Mikronährstoffdichte. Intensive Bewässerung, schnell wachsendes Gewebe und nährstoffarme Böden führen zu einer deutlichen Abnahme der Vitalstoffe. Eine im eigenen Garten oder biologisch angebaute Tomate, die langsamer reift, hat daher meist deutlich höhere Mikronährstoffkonzentrationen . Es sieht aus wie eine Tomate – doch drin steckt längst nicht mehr die Fülle an Mikronährstoffen, die eine langsam gewachsene, frische Tomate einmal hatte. 3. Warum es wichtig ist, Mikronährstofflücken zu schließen Defizite bei der Mikronährstoffversorgung bleiben oft unbemerkt, können aber langfristig Energie, Regeneration und Widerstandskraft beeinträchtigen. Man fühlt sich erschöpft, weniger belastbar und hat das Gefühl, nie ganz in die eigene Energie zu kommen. Konzentration und Stimmung leiden – der Körper läuft, aber nicht mehr rund. Was er braucht ist eine kontinuierliche, physiologische Versorgung mit den essenziellen Mikronährstoffen – also genau jene Dosis, die den täglichen Bedarf optimal abdeckt, ohne den Organismus zu überfordern.Eine solche mikronutritive Grundversorgung stärkt die Resilienz des Körpers, unterstützt Energie- und Immunprozesse und beugt subklinischen Mängeln frühzeitig vor. Besonders wertvoll sind niedrigschwellige, gut bioverfügbare Mikronährstofflösungen, die der Körper leicht aufnehmen kann. Sie wirken sanft, sind darmfreundlich und fördern das Gleichgewicht von innen heraus. 4. DayCare – deine Mikronährstoffversorgung für den Alltag Bei hu'care® entwickeln wir Produkte mit hochwertig ausgewählten Inhaltsstoffen und kombinieren sie mit modernen Ernährungskonzepten. DayCare vereint diese Philosophie: eine Mikronährstoffversorgung, die sich nahtlos in den Alltag einfügt und dabei wissenschaftlich fundiert bleibt. Ein entscheidender Vorteil von DayCare ist die bioaktive, hochverfügbare Formulierung. Viele Mineralstoffe liegen in Chelatverbindungen wie Bisglycinaten oder Gluconaten vor – Bindungsformen, die vom Darm besonders gut resorbiert werden, weil sie natürliche Transportmechanismen nutzen. Mit DayCare verfolgen wir einen synergistische Ansatz – im Zusammenspiel ergeben die Inhaltsstoffe mehr als die Summe jeder einzelnen Zutat. Somit ist DayCare kein reines „Vitaminpräparat“, sondern eine funktionelle Matrix aus: + Makronährstoff-Bausteinen (Aminosäuren, Proteine, Kreatin, Ribose),+ Mikronährstoffen (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente),+ bioaktiven Pflanzenextrakten und Co-Faktoren (z. B. Coenzym Q10, Grüntee- und Kurkumaextrakt, Propolis, Mariendistel, Lycopin, Inositol). DayCare ist eine niedrigschwellige, hoch bioverfügbare Mikronährstofflösung, die deine körpereigenen Prozesse täglich sanft unterstützt – für spürbar mehr Balance, Energie und Widerstandskraft im Alltag.
Vitamin D im Herbst

Wissen & Fachbeiträge

Vitamin D im Herbst

von/ durch Corinna am Nov 11 2025
Vitamin D im Herbst Warum jetzt der richtige Moment für den Vitamin D Start ist Wenn die Tage kürzer werden und das Licht sanfter wird, verlangsamt sich auch unsere körpereigene Vitamin-D-Produktion. Genau jetzt – in der Übergangszeit zwischen Spätsommer und Winter – entscheidet sich, ob unser Körper ausreichend versorgt bleibt oder in einen, oft auch unbemerkten, Mangel gleitet. Was ist Vitamin D – und warum ist es so besonders? Warum Vitamin D gerade im Herbst so wichtig ist Was bewirkt Vitamin D im Körper? Warum Vitamin D immer K2 an seiner Seite braucht 1. Was ist Vitamin D – und warum ist es so besonders? Vitamin D gehört biochemisch zu den fettlöslichen Vitaminen, wirkt im Körper jedoch wie ein Hormon. Es beeinflusst Zellen, Organe und Stoffwechselprozesse weit über den klassischen Knochenstoffwechsel hinaus. Nur ein geringer Teil wird über Nahrung aufgenommen – der größte Anteil entsteht durch Sonneneinstrahlung auf unserer Haut. 2. Warum Vitamin D gerade im Herbst so wichtig ist Mit abnehmender UV-B-Strahlung kann unser Körper kaum noch neues Vitamin D bilden. Gleichzeitig zeigen Studien ein deutliches Versorgungsdefizit: Über 50 % der Erwachsenen (40–65 Jahre) in einer UK Biobank-Analyse hatten unzureichende Vitamin-D-Spiegel. Nur 38,4 % der Erwachsenen in Deutschland erreichen laut RKI eine ausreichende Versorgung. Aus der medizinischen Praxis weiß ich: Diese Zahlen spiegeln die Realität. Müdigkeit, Infektanfälligkeit, Stimmungsschwankungen oder diffuse Muskelschwächen treten vermehrt auf – häufig unbemerkt mit Vitamin-D-Mangel verbunden. 3. Was bewirkt Vitamin D im Körper? Vitamin D wirkt auf vielfältige Systeme und ist weit mehr als ein „Knochenvitamin“: 🦴 Knochen & ZähneEs reguliert den Kalzium- und Phosphatstoff-wechsel und unterstützt stabile Knochen, Gelenke und Zähne. 🛡️ ImmunsystemVitamin D moduliert Immunzellen und stärkt die Abwehr gegen Erkältungen und Infektionen – zentral in der Herbst- und Winterzeit. 🧬 Zellschutz & Entzündungs-regulationEs beeinflusst Zellwachstum und wirkt regulierend auf entzündliche Prozesse. Positive Effekte werden bei Autoimmun-erkrankungen und in der onkologischen Forschung diskutiert. ❤️ Herz-Kreislauf-SystemEin guter Vitamin-D-Spiegel gilt als Prädiktor für eine geringere kardiale Mortalität – besonders relevant bei bestehenden Risikofaktoren. 🏃‍♂️ Muskeln & LeistungsfähigkeitFür Sportler ist Vitamin D unverzichtbar. Es fördert die Proteinsynthese und unterstützt Kraft, Schnellkraft und Regeneration. Eine Studie zeigte: Pro 10 nmol/l Anstieg des Vitamin-D-Spiegels verbessert sich die kardiorespiratorische Fitness messbar. 4. Warum Vitamin D immer K2 an seiner Seite braucht Vitamin D öffnet die Tür, Vitamin K2 führt den Weg. Während Vitamin D dafür sorgt, dass Calcium aus dem Darm aufgenommen wird, ist K2 entscheidend dafür, dass dieses Calcium auch dort ankommt, wo es hingehört – in die Knochen und nicht in die Gefäße. K2 aktiviert spezielle Proteine wie Osteocalcin und Matrix-Gla-Protein, die Calcium gezielt in die Knochenmatrix einbauen und Ablagerungen in Arterien verhindern.Die Kombination aus D und K2 ist daher mehr als sinnvoll – sie ist biochemisch harmonisch. Sie schafft die Grundlage für stabile Knochen, gesunde Gefäße und langfristigen Zellschutz. Studie: Vitamin D und Sicherheit – Was zeigt die aktuelle Forschung? Eine groß angelegte Analyse (MDPI, UK Biobank) untersuchte, ob Vitamin-D-Supplementation negative Effekte auf den Kalziumstoffwechsel haben könnte, wie Hyperkalzämie, Nierensteine oder Arteriosklerose. Die wesentliche Erkenntnisse aus den Studienergebnissen lauten: Eine regelmäßige Einnahme von bis zu 4000 IE (100 µg/Tag) zeigte keine Verbindung zu Nierensteinen oder Arteriosklerose.Eine leicht erhöhte Rate von Hyperkalzämie wurde registriert – ohne klinisch relevante Folgeerscheinungen. Erst sehr hohe Dosierungen ab 10.000 IE (250 µg/Tag) waren mit Nebenwirkungen assoziiert. Die Forscher kamen somit zu dem Schluss, dass eine Supplementation bis 4000IE täglich sicher und sinnvoll ist. Vitamin D – ein stiller GesundheitsankerVitamin D stärkt unsere Gesundheit – besonders im Herbst und im Winter ist eine Supplementation sinnvoll. Es stärkt nicht nur unsere Knochen, sondern trägt wesentlich zu innerer Balance, Abwehrkraft und Vitalität bei.
Protein - ein zentraler Baustein Deiner Gesundheit

Wissen & Fachbeiträge

Protein - ein zentraler Baustein Deiner Gesundheit

von/ durch Judith am Okt 29 2025
Protein - ein zentraler Baustein Deiner Gesundheit. Im hektischen Alltag fällt es oft schwer, jeden Tag optimal mit allen Nährstoffen versorgt zu sein. Insbesondere das Thema Protein gewinnt dabei zunehmend an Bedeutung – nicht nur für Sportler, sondern auch im Hinblick auf präventive Gesundheit, Zell-Regeneration und ein leistungsfähiges Immunsystem. In diesem Beitrag beleuchten wir ausführlich: Was sind Proteine? Wofür braucht der Körper sie? Wie verarbeitet er sie? Welche Quellen gibt es? Und nicht zuletzt: Wie viel Protein benötigt ein gesunder Mensch? Was sind Proteine? Wofür braucht der Körper Proteine? Wie werden Proteine im Körper verstoffwechselt? Welche verschiedenen Proteinquellen gibt es? Was ist das Aminosäureprofil eines Proteins? Was bedeutet Bioverfügbarkeit bei Proteinen? Wieviel Protein benötigt der Körper? Warum ein Protein-Produkt von hu’care®? 1. Was sind Proteine? Proteine, auch Eiweiße genannt, gehören neben Kohlenhydraten und Fetten zu den Makromolekülen unseres Körpers. Sie kommen in nahezu jeder Zelle vor und sind damit essenziell für Leben und Funktion. Chemisch betrachtet bestehen Proteine aus vielen Aminosäuren, vergleichbar mit Perlen auf einer Kette: Jede Aminosäure ist ein kleiner Baustein, viele davon zusammengesetzt ergeben eine Protein-Kette. Der menschliche Körper kennt etwa 20 verschiedene Aminosäuren – einige davon kann er selbst bilden “nicht-essenzielle”, andere müssen über die Nahrung aufgenommen werden “essenzielle”. Kurz gesagt:Ohne Proteine kein funktionierender Organismus. 2. Wofür braucht der Körper Proteine Proteine – Vielseitige Helden des Körpers: Bausteine, Katalysatoren und Wächter der GesundheitProteine sind wahre Multitalente des menschlichen Körpers – sie übernehmen eine Vielzahl lebenswichtiger Aufgaben und tragen entscheidend zu Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden bei. Ihre wohl bekannteste Rolle ist die der Bausteine: Proteine bilden die strukturelle Grundlage nahezu aller Körpergewebe – von Muskeln über Haut bis hin zu Haaren. Ohne sie wäre kein Wachstum, keine Regeneration und keine Zellneubildung möglich. Doch Proteine sind weit mehr als nur Baustoff. Die Alleskönner des Körpers: Wie Proteine Wachstum, Stoffwechsel und Immunabwehr steuernSie fungieren auch als katalytische Motoren des Stoffwechsels: Viele Enzyme, die täglich Millionen biochemischer Reaktionen steuern, bestehen selbst aus Proteinen. So spaltet beispielsweise das Enzym Amylase komplexe Kohlenhydrate in Zucker auf – ein unscheinbarer, aber entscheidender Schritt, um Nahrung in Energie zu verwandeln. Darüber hinaus übernehmen Proteine eine zentrale Transportfunktion im Körper. Ein eindrucksvolles Beispiel ist das Hämoglobin – ein eisenhaltiger Proteinkomplex, der den lebenswichtigen Sauerstoff von der Lunge zu den Zellen transportiert. Ohne diese fein abgestimmte Proteinstruktur wäre eine ausreichende Sauerstoffversorgung des Körpers nicht möglich. Die vielfältigen Aufgaben der Proteine: Von der Zellstruktur bis zur ImmunabwehrAuch unser Immunsystem ist auf Proteine angewiesen: Antikörper bestehen aus hochspezialisierten Eiweißstrukturen, die Krankheitserreger erkennen, binden und neutralisieren. Sie sind die präzisen Wächter unseres Körpers, die täglich dafür sorgen, dass wir gesund bleiben. Damit lässt sich sagen: Proteine sind nicht nur Bausteine, sondern auch Macher – sie ermöglichen Prozesse im Körper, transportieren Stoffe und sichern die Abwehr. 3. Wie werden Proteine im Körper verstoffwechselt? Die Verarbeitung von Proteinen im Körper ist ein hochkomplexer, fein abgestimmter Prozess, der in mehreren Schritten abläuft – vom ersten Bissen bis hin zur zellulären Verwertung. Alles beginnt mit der Aufnahme über die Nahrung: Proteine aus Lebensmitteln wie Fleisch, Milchprodukten, Hülsenfrüchten oder Nüssen gelangen über den Verdauungstrakt in den Körper. Im Magen und Dünndarm werden die langen Proteinketten mithilfe von Verdauungsenzymen – darunter Pepsin, Trypsin und Chymotrypsin – zunächst in kleinere Peptide und schließlich in einzelne Aminosäuren zerlegt. Diese sind die elementaren Bausteine, die der Körper für seine vielfältigen Funktionen benötigt. Über spezialisierte Transportmechanismen werden die Aminosäuren in die Darmzellen aufgenommen und anschließend ins Blut abgegeben. Von dort aus gelangen sie gezielt in jene Gewebe, in denen sie gebraucht werden – etwa in die Muskulatur, die Haut oder das Immunsystem. Dort dienen sie dem Aufbau, der Reparatur und der Regeneration von Zellen und Strukturen. Interessant ist: Der menschliche Körper kann pro Mahlzeit etwa bis zu 35 Gramm Protein oder mehr effizient verwerten. Allerdings kommt es dabei auf die Zusammensetzung an. Zwischen einzelnen Aminosäuren kann ein Konkurrenzverhalten entstehen, da manche denselben Transportweg im Darm nutzen. Ein Übermaß an einer bestimmten Aminosäure kann daher die Aufnahme anderer blockieren – ein Aspekt, der für die Qualität und Kombination von Proteinquellen entscheidend ist. Zwar kann der Körper überschüssige Aminosäuren bei Bedarf auch zur Energiegewinnung heranziehen – insbesondere dann, wenn Kohlenhydrate oder Fette knapp sind. Dabei werden Aminosäuren in Glukose oder Fett umgewandelt. Doch das ist eher eine Notlösung. Ihre primäre Aufgabe bleibt die strukturelle und funktionelle Unterstützung des Organismus – vom Muskelaufbau über die Enzymproduktion bis zur Immunabwehr. Kurz gesagt:Proteine werden sorgfältig verdaut, gezielt zerlegt, effizient transportiert und bedarfsgerecht genutzt – ein perfektes Beispiel für die präzise Biochemie des menschlichen Körpers. 4. Welche verschiedenen Proteinquellen gibt es? Es gibt viele Lebensmittel die Protein enthalten. Dabei unterscheidet man grob zwischen tierisch und pflanzlichen Proteinquellen. Die wichtigsten Vertreter bei den tierischen Produkten sind Milchprodukte, Ei und Fleisch sowie Soja, Erbse und Linse bei den vegetarischen. Als schnelle und effektive tierische Eiweißquelle, die alle essentiellen Aminosäuren enthält, hat sich das Whey-Protein, ein Protein aus der Kuhmilch, bewiesen. Erbsenprotein punktet als pflanzliche Alternative mit einem besonders hohen Anteil der Aminosäure Lysin, die für die Muskeln wichtig ist, während Mandelprotein leicht verdaulich ist und nebenbei auch noch gesunde Fette enthält. Kurz gesagt: Es gibt tierische und pflanzliche Proteinquellen. Whey-Protein ist ein tierisches Protein mit einem vollständigen Aminosäureprofil, während Erbsenprotein viel Lysin für die Muskeln liefert und Mandelprotein leicht verdaulich ist und gesunde Fette enthält. 5. Was ist das Aminosäureprofil eines Proteins? Das Aminosäureprofil eines Proteins beschreibt, welche Aminosäuren in dem Protein enthalten sind. Zur Erinnerung: es gibt 20 verschiedene Aminosäuren, von denen 9 essentiell sind. Das heißt, dass diese über die Nahrung aufgenommen werden müssen, da der Körper sie nicht selbst herstellen kann. Enthält ein Protein alle 9 essentiellen Aminosäuren in ausreichender Menge, spricht man von einem Protein mit einer hohen biologische Wertigkeit. Die biologische Wertigkeit nimmt mit dem Fehlen von essentiellen Aminosäuren ab. Tierische Proteine, wie zum Beispiel das Whey-Protein, sind meist vollständige Proteine, das heißt, sie enthalten alle essentiellen Aminosäuren in einem optimalen Verhältnis. Bei pflanzlichen Proteinen, wie zum Beispiel dem Erbsen- oder Mandelprotein, fehlen eine oder mehrere essentielle Aminosäuren, weshalb sie eine niedrigere biologische Wertigkeit haben. Die biologische Wertigkeit von pflanzlichen Proteinen kann durch geschicktes Kombinieren der verschiedenen Quellen erheblich gesteigert werden. Kurz gesagt: Das Aminosäureprofil ist wichtig, denn es bestimmt die Qualität eines Proteins. Wenn verschiedene Proteine kombiniert werden, steht dem Körper ein breiteres Spektrum an Aminosäuren zur Verfügung, was die biologische Wertigkeit der Proteinquelle steigert. 6. Was bedeutet Bioverfügbarkeit bei Proteinen? Die Bioverfügbarkeit beim Protein beschreibt, wie effizient ein Protein verdaut, aufgenommen und im Körper verwertet werden kann. Wichtige Einflussfaktoren sind das Aminosäureprofil, die Verdauungsfähigkeit (z. B. Peptid-Größe), das Vorhandensein von Antinährstoffen und der Zustand der Darmflora. Die Darmgesundheit ist entscheidend: Entzündungen oder Erkrankungen wie z. B. “Leaky Gut” oder Morbus Crohn können die Aufnahme von Aminosäuren und damit die Bioverfügbarkeit beeinträchtigen. Es reicht also nicht, „viel Protein“ aufzunehmen – es muss auch verfügbar sein und vernünftig verwertet werden. 7. Wieviel Protein benötigt der Körper? Die empfohlene Proteinzufuhr hängt ab vom Alter, dem Geschlecht und der körperlichen Aktivität ab. Für Erwachsene empfehlen z. B. die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) etwa 0,8 g Protein pro kg Körpergewicht täglich. Das heißt: Bei 70 kg Körpergewicht etwa 56 g Protein pro Tag. Für Menschen über 65 Jahren wird oft eine höhere Zufuhr empfohlen (z. B. 1,0 g/kg Körpergewicht), um altersbedingtem Muskelabbau vorzubeugen. Es gilt jedoch zu erwähnen, dass internationale Empfehlungen deutlich höher liegen: Einige Fachgesellschaften empfehlen bis 2,0 g/kg Körpergewicht bzw. ein hoher Anteil der Tagesenergie als Protein (z. B. bis zu 35 %).Ein Proteindefizit kann zu Muskelschwäche, verminderter Leistungsfähigkeit, geschwächtem Immunsystem und schlechterer Regeneration führen. Daher können Proteinshakes sinnvoll sein – als Ergänzung, nicht als Ersatz für eine ausgewogene Ernährung. Wichtig: Die 0,8 g/kg sind Mindestwerte – sie sichern v. a. das Stickstoffgleichgewicht bei wenig aktiven Personen. Bei Langlebigkeits-, Leistungs- oder Präventionszielen kann eine höhere Zufuhr sinnvoll sein. 8. Warum ein Protein-Produkt von hu’care®? Bei der Herstellung unserer Protein Produkte haben wir vier zentrale Leitprinzipien verfolgt: hochwertige Rohstoffe, gute Alltagstauglichkeit, ideale Bioverfügbarkeit und natürlicher Geschmack ohne Zusatz von künstlichen Zusätzen und Zucker. Mit unserem tierischen Wheyprotein bieten wir dir ein Protein mit einem vollständigen Aminosäureprofil und damit einer hohen biologischen Wertigkeit – ideal für die optimale Proteinzufuhr nach dem Sport. Unser hu’care® Edeleiweiß vereint die Kraft sorgfältig ausgewählter, pflanzlicher Proteinquellen zu einer hochwertigen, natürlichen Eiweißkomposition – reich an essentiellen Aminosäuren, leicht verdaulich und optimal bioverfügbar.Ganz nach unserem hu’care® Leitspruch “You care. We care for you, naturally.” erhältst Du mit unseren Proteinen eine alltagstaugliche, wissenschaftlich fundierte und leckere Möglichkeit, Deine Protein Versorgung zu ergänzen –gut integrierbar in Dein Leben, mit Anspruch an Qualität und Wirksamkeit. Ganz nach unserem hu’care® Leitspruch “You care. We care for you, naturally.” erhältst Du mit unseren Proteinen eine alltagstaugliche, wissenschaftlich fundierte und leckere Möglichkeit, Deine Protein Versorgung zu ergänzen –gut integrierbar in Dein Leben, mit Anspruch an Qualität und Wirksamkeit. Unsere Nahrungsergänzung für DichUnsere Wehy Proteinpulver bieten Dir eine hochwertige, pflanzliche Eiweißquelle, die Deine Leistung unterstützt, die Regeneration fördert und perfekt in Deinen aktiven Alltag passt.
Stoffwechsel   und Übergewicht

Wissen & Fachbeiträge

Stoffwechsel und Übergewicht

von/ durch Judith am Jan 30 2025
Stoffwechsel und Übergewicht Der Stoffwechsel ist das Herzstück unseres Körpers, wenn es um Energie, Gesundheit und Gewichtsmanagement geht. Oft wird er als mysteriöser Faktor betrachtet, der darüber entscheidet, ob wir ab- oder zunehmen. Doch was genau steckt hinter diesem komplexen Prozess? Und welche Rolle spielt der Stoffwechsel bei Übergewicht? Welche Stoffwechsel-Mechanismen fördern Übergewicht? Warum Übergewicht trotz Auslassen von Mahlzeiten? Was passiert im Körper bei bestehendem Übergewicht? Was können langfristige Folgen von Übergewicht sein? Maßnahmen, um den Stoffwechsel anzukurbeln 1. Welche Stoffwechsel-Mechanismen fördern Übergewicht? Zu viele Kohlenhydrate machen auf Dauer dick – denn was der Körper nicht sofort verbrennt oder in seinen Speichern unterbringt, wandert direkt in die Fettdepots. Stell dir Kohlenhydrate wie Kohle für den Grill vor: Entweder du nutzt sie sofort zum Heizen, also als Energiequelle, oder Du lagerst sie für später ein. Doch wenn das Lager immer voller wird und keine Kohle verbrannt wird, sammelt sich der Überschuss – beim Körper in Form von Bauchfett und "Fettpolstern".Hier erklären wir es nochmal genauer: Bei der Nahrungsaufnahme schaltet der Stoffwechsel in den Modus der Energiespeicherung. Und Kohlenhydrate werden in Form von schnell verfügbarem Glykogen gespeichert, Fette dagegen werden als langfristigere Energiereserve ins Fettgewebe eingelagert. Glykogen, eine komplexe Form von Glukose, wird hauptsächlich in der Leber und den Muskeln gespeichert. Diese Speicher dienen mehreren wichtigen Funktionen: Sie stellen schnell verfügbare Energie für körperliche Aktivitäten und Stoffwechselprozesse bereit, helfen bei der Regulierung des Blutzuckerspiegels und unterstützen die Muskelarbeit während körperlicher Anstrengungen.Die Speicherkapazität für Glykogen ist jedoch begrenzt. Denn die Leber kann etwa 100 g Glykogen speichern, während die Muskeln je nach Trainingszustand und Muskelmasse zwischen 300 und 600 g Glykogen aufnehmen können. Außerdem wird der Auf- und Abbau von Glykogen durch Hormone wie Insulin präzise reguliert. Erst wenn die Glykogenspeicher erschöpft sind, greift der Körper auf Fettreserven als alternative Energiequelle zurück. Die Energiespeicher stehen also den normalen Prozessen im Körper und in Zeiten des vermehrten Energieverbrauchs (z.B. beim Sport) zur Verfügung. Die Speicherung von Fetten und Kohlenhydraten ist ein überlebenswichtiger Stoffwechselprozess.In Zeiten ständiger Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln und durch das typische "Snacken" werden unsere Energiespeicher allerdings häufig nicht ausreichend geleert. Folgen dann weitere Mahlzeiten oder Snacks, bleibt der Körper im Speichermodus. Und der Energiespeicher, d.h. das Fettgewebe, wird immer weiter aufgefüllt. Bei einer Vielzahl von Menschen macht sich das besonders am stetig wachsenden Bauchumfang bemerkbar. Darüber hinaus wandelt der Körper auch überschüssiges Glykogen in Fett um, wenn die Glykogenspeicher voll sind.Denn nach einer Mahlzeit schüttet die Bauchspeicheldrüse Insulin aus. Insulin ermöglicht die Aufnahme der Kohlenhydrate in die Zellen, wo sie als Energielieferant benötigt werden. Gleichzeitig hemmt dieser Prozess die Freisetzung von Fetten aus dem Fettgewebe, die zur Verbrennung und damit zur Energiefreisetzung genutzt werden könnten. Runtergebrochen kann man sagen: befindet sich unser Stoffwechsel langfristig eher im Modus der Energiespeicherung, weil die Glykogenspeicher dauerhaft voll sind, nehmen wir an Gewicht zu. 2. Warum Übergewicht trotz Auslassen von Mahlzeiten? Wenn Menschen den ganzen Tag nichts essen und nur eine Mahlzeit am Tag zu sich nehmen, kann dies paradoxerweise auch dazu führen, dass sie nicht abnehmen oder sogar zunehmen. Das liegt daran, dass der Körper bei extrem reduzierter Nahrungsaufnahme in einen "Energiesparmodus" schaltet. Der Stoffwechsel verlangsamt sich, um Energie zu konservieren, was dazu führt, dass weniger Kalorien verbrannt werden.Der Ghrelinspiegel, das sogenannte "Hungerhormon", steigt an, während der Leptinspiegel, der für das Sättigungsgefühl verantwortlich ist, sinkt. Dies führt oft dazu, dass bei der nur einen Mahlzeit des Tages übermäßig viel gegessen wird, wodurch die Kalorienersparnis des Tages zunichtegemacht wird. Zudem baut der Körper bei einer stark reduzierten Kalorienzufuhr nicht nur Fett, sondern auch Muskelmasse ab. Da Muskeln den Grundumsatz erhöhen, führt deren Verlust zu einem weiter eingeschränkten Stoffwechsel. Das extreme Fasten kann zudem als Stress wahrgenommen werden, was die Ausschüttung von Cortisol fördert – ein Hormon, das die Fetteinlagerung, insbesondere im Bauchbereich, begünstigt. Ein Teufelskreis! 3. Was passiert im Körper bei bestehendem Übergewicht? Fettgewebe wurde früher als reiner Energiespeicher betrachtet. Haben wir zu viel davon, kann sich das in Form von kleineren und größeren Fettpölsterchen zeigen. Heute ist klar, dass zu viel Fettgewebe weit mehr als ein optisches „Problem“ sein kann. Insbesondere das sogenannte viszerale Fettgewebe, das Fett, das sich um die Organe der Bauchregion herum sammelt, setzt Mediatoren frei, die unseren Stoffwechsel negativ beeinflussen.Zu den Mediatoren zählen entzündungsfördernde Botenstoffe sowie freie Fettsäuren . In zu hoher Konzentration können diese den Insulinstoffwechsel stören und damit in weiterer Konsequenz zur Entstehung von metabolischen Erkrankungen, wie Diabetes mellitus Typ 2, beitragen. Daneben werden vom Fettgewebe auch eigene Fettgewebshormone, sogenannte Adipokine (z.B. Leptin), produziert. Leptin ist an der Regulation von Hunger und Sättigung beteiligt. Bei Übergewicht funktioniert diese Hunger-Sättigungs-Regulation durch Leptin nicht mehr so gut, wodurch eine Gewichtszunahme weiter gefördert wird. 4. Was können langfristige Folgen von Übergewicht sein? Übergewicht und Adipositas können weitreichende Folgen für die Gesundheit und Lebensqualität haben. Adipositas beginnt dabei ab einem BMI von 30 kg/m² und wird als krankhaftes Übergewicht definiert. Es gilt sogar als eigenständige chronische Erkrankung. Menschen mit starkem Übergewicht haben ein deutlich erhöhtes Risiko für verschiedene chronische Erkrankungen. Die Deutsche Adipositas Gesellschaft schreibt, dass zu den häufigsten Folgeerkrankungen Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, Arteriosklerose und ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall gehören. Auch Stoffwechselstörungen wie Diabetes Typ 2 und Fettstoffwechselstörungen treten vermehrt auf.Adipositas belastet zudem den Bewegungsapparat und kann zu Gelenkproblemen wie Arthrose sowie chronischen Rückenschmerzen führen. Auch die Atemfunktion kann beeinträchtigt sein, was sich häufig in Schlafapnoe oder Kurzatmigkeit äußert. Darüber hinaus treten psychische Probleme wie Depressionen häufiger bei Übergewichtigen auf. Oft werden diese durch gesellschaftliche Stigmatisierung verstärkt. Die WHO warnt, dass Adipositas in einigen Ländern Rauchen als Hauptrisikofaktor für vermeidbare Krebsarten ablösen könnte. Um diese gravierenden Folgen zu vermeiden, ist eine frühzeitige Behandlung und Gewichtsreduktion entscheidend. Regelmäßige ärztliche Kontrollen sind wichtig, um Folgeerkrankungen rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln. 5. Maßnahmen, um den Stoffwechsel anzukurbeln Um Übergewicht zu vermeiden und Deinen Stoffwechsel optimal zu unterstützen, gibt es ein paar einfache Tipps. Kohlenhydrate solltest Du besser in der ersten Tageshälfte essen. Warum? Weil Dein Körper sie morgens und mittags dank höherer Insulinsensitivität viel besser verstoffwechseln kann. Später am Tag nimmt diese Fähigkeit ab, und überschüssige Kohlenhydrate werden eher als Fett gespeichert.Die clevere Strategie: Verteile rund 80 % deiner täglichen Kohlenhydrate auf Frühstück und Mittagessen. Abends setzt du stattdessen auf eiweiß- und fettreiche Mahlzeiten. So hältst du deinen Blutzucker stabil, unterstützt die Fettverbrennung in der Nacht und vermeidest Heißhungerattacken.Um den Stoffwechsel anzukurbeln und Übergewicht zu reduzieren, gibt es weitere effektive Maßnahmen: Proteinreiche Ernährung: Eine eiweißreiche Ernährung kann den Stoffwechsel steigern. Proteine erfordern nämlich mehr Energie für die Verdauung und sie unterstützen den Muskelaufbau. Und Muskeln verbrauchen, im trainierten Zustand auch im Ruhemodus, mehr Energie als anderes Körpergewebe. Regelmäßige Bewegung: Ein aktiver Lebensstil kann den Stoffwechsel beschleunigen. Besonders effektiv ist eine Kombination aus Kraft- und Ausdauertraining, wobei HIIT-Workouts besonders wirksam sind, um den Stoffwechsel anzuregen und Fett zu verbrennen. Ausreichende Hydration: Das Trinken von genügend Wasser unterstützt metabolische Prozesse und kann den Grundumsatz erhöhen. Schlafoptimierung: Unzureichender und schlechter Schlaf kann den Stoffwechsel verlangsamen und die Fettverbrennung hemmen. Thermogenese durch Ernährung: Gründliches Kauen und langsames Essen können die Thermogenese erhöhen. Das führt längerfristig betrachtet zu einem größeren Kalorienverbrauch. Regelmäßige kleinere Mahlzeiten: Diese Strategie kann den Stoffwechsel über den Tag hinweg aktiv halten. Es sollten allerdings nicht zu viele Mahlzeiten sein. In der Regel sind 2 - 3 vollwertige und ausgewogene Mahlzeiten ideal. Der Stoffwechsel ist entscheidend für das Abnehmen, da er den Energieverbrauch und die Nährstoffverwertung steuert. Übergewicht entsteht, wenn die Energieaufnahme den Verbrauch übersteigt. Besonders viszerales Fett, das sich um die Organe ansammelt, kann zu chronischen Entzündungen führen und das Risiko für Erkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Stoffwechselstörungen erhöhen. Langfristig kann Übergewicht den Stoffwechsel also dysregulieren. Und das erschwert dann wiederum, ein gesundes Gewicht zu erreichen und zu halten. Ein Verständnis dieser Zusammenhänge ist dennoch entscheidend für effektive Gewichtsmanagementstrategien. Wichtig für den Stoffwechsel ist es in jedem Fall, ausgewogene und regelmäßige Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Inspiration dafür findest Du bei unseren Rezepten!
Leberentgiftung   und Darmmikrobiom

Wissen & Fachbeiträge

Leberentgiftung und Darmmikrobiom

von/ durch Corinna am Jan 08 2025
Leberentgiftung & Darmmikrobiom Was hat Leberentgiftung mit dem Darmmikrobiom zu tun? Dein Darm und Deine Leber müssen es ausbaden, wenn Du bei Deiner Ernährung über die Stränge schlägst. Und das hat Auswirkungen auf Deine Gesundheit und Dein Wohlbefinden, denn diese beiden Organe spielen für die körpereigene Entgiftung eine entscheidende Rolle.In diesem Artikel erfährst Du, warum gerade das Darmmikrobiom unabdingbar für die Entgiftungsleistung der Leber ist und was die Wissenschaft bisher herausgefunden hat. Was wir schon jetzt verraten können: Es lohnt sich, dem Darm besondere Aufmerksamkeit zu schenken, um die Leber zu entlasten und die körpereigene Entgiftung optimal zu unterstützen. 1. Entgiftungszentralen unseres Körpers Die Entgiftungsleistung der Leber ist von entscheidender Bedeutung, da sie u.a. für den Abbau und die Ausscheidung von toxischen Verbindungen verantwortlich ist. Diese gelangen täglich durch die Nahrung, die Luft, die Haut oder andere Expositionswege in den Körper. Sind Darm und Leber überlastet können sie ihrer Entgiftungsleistung nicht mehr ausreichend nachkommen. Darunter kann die Lebensqualität leiden.Häufige Müdigkeit, Verdauungsprobleme, Gewichtszunahme und ein schwaches Immunsystem sind nur ein paar Beispiele dafür, wie das Wohlbefinden durch die fehlende Pflege von Darm und Leber beeinträchtigt werden kann. Aufgrund seiner engen Interaktion mit der Leber über den sogenannten enterohepatischen Kreislauf spielt das Darmmikrobiom (auch intestinales Mikrobiom oder ehemals Darmflora) eine wesentliche Rolle bei der täglichen Entgiftung. Das Darmmikrobiom besteht aus einer Vielzahl von Bakterien und Mikroorganismen, die in Symbiose mit dem Wirt leben und für ihn entscheidende Aufgaben übernimmt. 2. Der enterohepatische Kreislauf - alles hängt zusammen Als zentrales Entgiftungs- und Stoffwechselorgan übernimmt die Leber eine Vielzahl an Aufgaben in unserem Körper. Ihre enge Interaktion mit dem Darm wird bei einem Blick auf die Fettverdauung deutlich. Die Leber produziert Gallensäuren, welche sie in der Gallenblase speichert. Bei der Verdauung von Fetten werden diese Gallensäuren dann benötigt und über die Gallengänge in den Darm abgegeben.Und die im Darm lebenden Bakterien können einen gewissen Anteil dieser Gallensäuren umbauen. Dadurch entstehen sogenannte sekundäre Gallensäuren. Im weiteren Verlauf der Verdauung wird der Großteil der in den Darm abgegebenen Gallensäuren (und auch die sekundären Gallensäuren) über die Portalvene wieder zur Leber zurück transportiert. So gelangen nicht nur Gallensäuren in die Leber, sondern auch verschiedenste bakterielle Stoffwechselprodukte aus dem Darm. Diesen Kreislauf zwischen Leber, Darm und Darmmikrobiom nennt man enterohepatischen Kreislauf. Das erklärt auch, warum das Darmmikrobiom eine Auswirkung auf die Leber hat. 3. Eubiose und Dysbiose - ist das Darmmikrobiom im Gleichgewicht? Eine Vielzahl an nützlichen Mikroorganismen ist an der Aufrechterhaltung der Darmbarriere beteiligt. Diese Diversität ist wichtig für unsere Leberfunktion. Denn die intakte Darmbarriere ist von einer dicken, schützenden Schleimschicht bedeckt. Und Membranproteine, die die einzelnen Zellen verbinden (sogenannte tight junctions), sorgen dafür, dass Stoffe nicht unkontrolliert durch die Darmwand in den Blutkreislauf gelangen.Außerdem erzeugen unzählige Mikroorganismen des Darmmikrobioms verschiedenste Stoffwechselprodukte, die mit gesundheitlich positiven Wirkungen einhergehen. Zu diesen Erzeugnissen gehören sogenannte Postbiotika, zum Beispiel kurzkettige Fettsäuren wie Butyrat, Acetat und Propionat. Von diesen kurzkettigen Fettsäuren (SCFA) hängt u.a. die Integrität des Darmepithels ab, d.h. die Unversehrtheit der Innenseite des Darms. Auch der Glukosehaushalt oder die Regulation von Appetit und Sättigung werden mit SCFA in Verbindung gebracht . Der „gesunde“ Zustand des Darmmikrobioms wird als Eubiose bezeichnet.Bei einer ungünstigen Verschiebung der normalen Zusammensetzung des Mikrobioms im Darm spricht man von einer Dysbiose. Im Darm siedeln dann vermehrt Bakterien, die mit negativen, potenziell schädlichen Effekten einhergehen. Zudem ist die Darmbarriere geschwächt, was sich durch eine dünnere Schleimschicht und weniger fest verbundene Epithelzellen zeigt. Hier spricht man auch von einem leaky gut, also einer durchlässigen Darmwand. In diesem Zustand können verschiedenste Stoffe die Darmbarriere passieren. Diese können dann über den enterohepatischen Kreislauf vom Darm über die Portalvene in die Leber gelangen und dort direkte Effekte ausüben. 4. Leberentgiftung und Darmmikrobiom Durch ein „gesundes“ Darmmikrobiom, das übrigens bei jedem Menschen so individuell wie ein Fingerabdruck ist, gelangen vor allem gesundheitlich vorteilhafte Metabolite in die Leber. Das legt nahe, dass die Leberentgiftung eng mit der Gesundheit des Darms einhergeht.Studien an Mäusen verdeutlichen diesen Zusammenhang. Bei Mäusen mit einer Dysbiose des Darms (z.B. nach Antibiotika-Gabe) konnte eine stark verzögerte Regeneration der Leberzellen beobachtet werden. Bei Mäusen mit einem gesunden Darmmikrobiom ließ sich das nicht dokumentieren. Daraus lässt sich schließen, dass die von den Darmbakterien produzierten kurzkettigen Fettsäuren von zentraler Bedeutung für die Regenerationsfähigkeit der Leberzellen sind. Darüber hinaus wird ein dysbiotischer Zustand des Darms unter anderem mit der Entstehung von Lebererkrankungen wie der Nicht-Alkoholischen Fettleber (non-alcoholic fatty liver disease (NAFLD)) oder der Leberzirrhose in Verbindung gebracht. Denn das Darmmikrobiom von Patient*innen mit Lebererkrankungen (Leberzirrhose, NAFLD) unterscheidet sich deutlich von dem gesunder Menschen. [5, 6, 7] Ist die Leberentgiftungsleistung beeinträchtigt kann es zu einer Ansammlung von toxischen Substanzen im Körper führen. Dies kann zu einer Vielzahl von Gesundheitsproblemen führen, darunter Lebererkrankungen, entzündliche Darmerkrankungen, metabolisches Syndrom und sogar neurologische Störungen. Die Aufrechterhaltung eines gesunden Darmmikrobioms ist somit von entscheidender Bedeutung für die Gesundheit der Leber und des gesamten Organismus. 5. Was kannst Du tun, um Dein Darmmikrobiom zu stärken? Folgende Maßnahmen kannst Du ergreifen, um Dein Darmmikrobiom zu stärken: Ballaststoffreiche Ernährung und Präbiotika: Ballaststoffe dienen als Nahrungsquelle für die gesunden Bakterien im Darm. Eine Ernährung, die reich an Ballaststoffen und speziellen Präbiotika ist, kann das Wachstum und die Vielfalt des Darmmikrobioms fördern. Präbiotika sind Substanzen, die man als „Futter“ für die nützlichen Darmbakterien bezeichnet. Es handelt sich hierbei um spezielle lösliche und nicht lösliche Ballaststoffe. Zu den wertvollen, präbiotisch wirksamen Inhaltsstoffen gehören Ballaststoffe wie Inulin, Pektin oder resistente Stärke, welche von unseren Darmbakterien verstoffwechselt werden können. Welche Lebensmittel dafür hilfreich sind, erfährst du in unserem Blogbeitrag zum Thema Ballaststoffe. Auch unser FIBERMIX enthält wertvolle Präbiotika. Probiotika und fermentierte Lebensmittel: Probiotika können in Form von fermentierten Lebensmitteln wie Naturjoghurt, Kefir und Sauerkraut oder als Nahrungsergänzungsmittel konsumiert werden. Sie unterstützen das Gleichgewicht des Darmmikrobioms. Probiotika sind Substanzen, die lebende Milchsäurebakterien enthalten und für die mikrobielle Besiedlung des Darms vorteilhaft sein können. Und einige Probiotika zeigen in Studien an Patient*innen mit Fettleber vielversprechende Ergebnisse – sie können das inflammatorische Geschehen in Leber und Darm reduzieren, den Grad der Leberverfettung verringern und zur Stärkung der Darmbarriere beitragen. Ausreichende Flüssigkeitszufuhr: Eine ausreichende Hydratation ist wichtig für eine gesunde Darmfunktion und kann die Beweglichkeit des Darms sowie die Ausscheidung von Toxinen und Abfallprodukten fördern. Stressbewältigung und ausreichend Schlaf: Stress und Schlafmangel können sich negativ auf das Darmmikrobiom auswirken, indem sie Entzündungen fördern und das Gleichgewicht des Darmmikrobioms stören. Eine effektive Stressbewältigung, regelmäßige Bewegung an der frischen Luft und ausreichender Schlaf können dazu beitragen, das Darmmikrobiom zu stärken. 6. Welche Faktoren schwächen das Darmmikrobiom? Ungesunde und einseitige Ernährung: Eine Ernährung, die arm an Ballaststoffen sowie reich an gesättigten Fetten und stark verarbeiteten Lebensmitteln ist, kann das Wachstum schädlicher Bakterien im Darm fördern und das Gleichgewicht des Darmmikrobioms stören. Auch eine zu einseitige Ernährung kann dazu führen, dass spezielle nützliche Bakterienstämme regelrecht verhungern. Häufige Antibiotika-Therapien: Antibiotika töten nicht nur pathogene (schädliche) Bakterien ab, sondern auch die nützlichen Bakterien. Dies kann gerade bei häufiger Antibiotika-Gabe zu einer Dysbiose führen. Stress und psychische Belastungen: Chronischer Stress kann zu einer erhöhten Durchlässigkeit der Darmwand führen und das Wachstum schädlicher Bakterien im Darm fördern. Eine effektive Stressbewältigung kann daher dazu beitragen, das Darmmikrobiom zu schützen. Umwelttoxine und Schadstoffbelastung: Toxische Substanzen, wie Schwermetalle, Pestizide und Schadstoffe in Nahrung, Luft und im Wasser, können das Darmmikrobiom negativ beeinflussen. Medikamente: Bestimmte Medikamente und der häufige Gebrauch von Medikamenten sind nicht vorteilhaft für das Darmmikrobiom. Die Förderung eines gesunden Darmmikrobioms erfordert eine ganzheitliche Herangehensweise, die eine ausgewogene Ernährung, Stressmanagement, ausreichend Bewegung und den Verzicht auf schädliche Substanzen umfasst.Wir von hu'care® wissen, dass das leichter geschrieben ist, als getan. Unterstützen kann Dich beim Erreichen Deiner Ziele, vor allem in Zeiten eines erhöhten Bedarfs, der gezielte Einsatz von Nahrungsergänzung. Denn Du, Dein Darm und all seine nützlichen Bewohner sollten es Dir wert sein.
Immunsystem: Wie Du es stärken kannst

Wissen & Fachbeiträge

Immunsystem: Wie Du es stärken kannst

von/ durch Judith am Sep 09 2024
Immunsystem: Wie Du es stärken kannst In der kalten Jahreszeit bekommt man überall Tipps und Tricks zur Stärkung des Immunsystems. Doch was hilft wirklich? In diesem Artikel gehen wir der körpereigenen Immunabwehr auf den Grund, zeigen Gründe für ein geschwächtes Abwehrsystem auf und geben Dir Tipps, die in Deinen Alltag passen. Was ist das Immunsystem? Wie merkst Du, dass Dein Abwehrsystem geschwächt ist? Welche Rolle spielt der Darm für das Immunsystem? Ganzheitliche Tipps für eine starke Immunabwehr 1. Was ist das Immunsystem? Damit Du allen Herausforderungen im Leben gewachsen bist, ist ein funktionierendes Immunsystem absolut notwendig. Ist dieses Abwehrsystem gut trainiert, bietet es effektiven Schutz vor z.T. krankmachenden Eindringlingen, wie unerwünschten Mikroorgansimen, Viren und Fremdpartikeln.Im Laufe des Lebens lernt Dein Immunsystem immer mehr Erreger kennen und entwickelt eine spezifische Abwehr. Diese wird die über die Jahre hauptsächlich im Darm trainiert. Je häufiger das körpereigene Abwehrsystem mit bestimmten Erregern und Fremdstoffen in Berührung kommt, desto stärker ist in der Regel die erlernte Abwehrreaktion. Denn auch die Anzahl der Strukturen (z.B. Antikörper), die den Körper schützen und aus Eiweißstoffen gebildet werden, nimmt mit der Zeit zu.Neben dem Darm spielen die Haut, die Schleimhäute, das Lymphsystem und die Immunzellen ebenfalls eine große Rolle in der Abwehr von Krankheitserregern und Fremdpartikeln. Im Alltag dürfen wir all diese Strukturen durch Vitamine, hochwertige Eiweiße und Ballaststoffe pflegen und so unser Immunsystem wirkungsvoll unterstützen. 2. Wie merkst Du, dass Dein Abwehrsystem geschwächt ist? Faktoren wie übermäßiger Stress, zu wenig Bewegung oder eine ungesunde Ernährung können Deiner Abwehr gehörig zusetzen. Im Herbst und Winter bei Schnee, Kälte, Regen und Wind ist unser Immunsystem zusätzlich gefordert.Ständige Infekte, wie Erkältungen oder Magen-Darm-Grippe, häufige Müdigkeit und Probleme mit der Konzentration können Anzeichen für ein geschwächtes Immunsystem sein. Problematisch ist das dann nicht nur akut, sondern auch langfristig. Denn ein schwaches Immunsystem kann auf die Dauer die Entstehung von chronischen Erkrankungen begünstigen.Auch wenn Du häufig an Verdauungsbeschwerden leidest und plötzlich immer mehr Unverträglichkeiten dazukommen, kann das an einer Dysbalance Deines Immunsystems liegen. Speziell die Körpermitte, d.h. der Darm, bedarf an dieser Stelle etwas Extra-Pflege. Aber warum ist das so? 3. Welche Rolle spielt der Darm für das Immunsystem? Der Darm steht in direktem Austausch mit der Außen- und Innenwelt des Körpers. In den Lymphknoten des Darms sowie zwischen den Darmzellen befinden sich zahlreiche Immunzellen, die das Immunsystem ausmachen und uns vor krankheitserregenden Keimen schützen. Etwa 70 % des Immunsystems des Menschen befindet sich im Darm. Krankheitserreger können sogar direkt im Darm von Darmbakterien zerstört werden.Auch die gesunde Darmschleimhaut schützt den Körper davor, ungünstige Keime und Nahrungsbestandteile aus der Umwelt aufzunehmen. Eiweißstoffe, sogenannte Peptide, in der Schleimschicht im Darm können ebenso dabei helfen, ungewünschte Bakterien auszuschalten.Das Immunsystem entwickelt sich im Laufe des Lebens weiter und es wird nicht allein durch die Geburt und die Gene bestimmt. Glücklicherweise kannst Du in Deinem Alltag sehr viel für ein starkes Immunsystem tun – und zwar mit Deiner Ernährung und Deinem Lebensstil. 4. Ganzheitliche Tipps für eine starke Immunabwehr Stress reduzierenStress gilt als ein Immunsuppressor, das heißt er kann durch Ausschüttung verschiedener Stoffe Dein Immunsystem schwächen. Ihn zu vermeiden kann manchmal schwer sein, aber es lohnt sich, ihn zu reduzieren. Wozu kannst Du auch mal „Nein“ sagen? Was macht Dir Freude und was entspannt Dich?Bewegung an der frischen LuftBewegung lässt das Lymphsystem zirkulieren und fördert die Durchblutung. Nährstoffe und Abfallstoffe können so besser durch oder aus dem Körper befördert werden. Bei einem zügigen Spaziergangz z.B. kannst Du überschüssigen Stress durch Deine tiefe Ein- und Ausatmung einfach wegatmen.Nährstoffreiche ErnährungUm richtig zu funktionieren und oxidativen Stress zu minimieren, benötigt Dein Körper Vitamine und Mineralstoffe. Aber auch hochwertige Eiweiße, Ballaststoffe und gesunde Fette sind essenziell. Baue immer wieder gesunde Alternativen, wie Vollkornprodukte, viel Gemüse und Nüsse, in Deine Mahlzeiten ein.Wasser trinkenDer Körper besteht zum Großteil aus Wasser und braucht es für seine reibungslose Funktion. So können unsere Schleimhäute in Nase, Darm und Co. nur ausreichend hydratisiert Krankheitserreger abwehren. Beginne den Tag am besten mit 1 – 2 großen Gläsern Wasser. Insgesamt dürfen es täglich 30 ml pro Kilogramm Körpergewicht sein.Erholsamer SchlafDie Nacht ist die Zeit für Regeneration und Erholung. Wenn der Schlaf zu kurz kommt, leidet häufig auch das Immunsystem. Für eine erholsamere Nacht sollte nicht zu spät gegessen werden. Etwa eine Stunde vor dem Schlafengehen darf der Fernseher und das Handy ausgeschaltet werden.Wer Probleme mit dem Einschlafen hat, sollte nach 14 Uhr oder bei hoher Sensitivität sogar nach 10 Uhr morgens keinen Kaffee oder koffeinhaltige Getränke mehr trinken. Nicht immer reicht die Zeit, sich an all diese wertvollen Tipps zu halten – das kennen wir auch! Oder die äußeren Anforderungen fordern Dich und Deinen Körper phasenweise einfach mehr.In diesen Zeiten des erhöhten Bedarfs kann Nahrungsergänzung helfen. Wir von hu'care® haben die Produktlinie immune für Dich entwickelt, die Dir helfen soll, Dein Immunsystem* zu unterstützen.
Ballaststoffe: Die besten Quellen

Wissen & Fachbeiträge

Ballaststoffe: Die besten Quellen

von/ durch Judith am Sep 08 2024
Ballaststoffe: die besten Quellen Ballaststoffe haben in den vergangenen Jahren stark an Popularität gewonnen. Sie sollen uns gesund und glücklich halten. Aber wieso ist das so? In diesem Artikel klären wir, warum sie sich auf dem Teller lohnen. Was sind Ballaststoffe? Warum sind komplexe Kohlenhydrate wichtig? Warum sollten wir täglich ballaststoffreich essen? Was sind die besten Quellen für Ballaststoffe? 1. Was sind Ballaststoffe Das Wort „Ballast“ hört sich zunächst negativ an, dabei gehören Ballaststoffe zu den wichtigsten Bestandteilen in unserer Ernährung. Das Wort ist zu einer Zeit entstanden, als noch nicht klar war, wie wertvoll sie eigentlich sind.Dabei wird zwischen verschiedenen löslichen und nicht löslichen Ballaststoffen unterschieden. Sie sind vor allem in Vollkorn-Getreide, Hülsenfrüchten, Gemüse, Nüssen und Samen enthalten. Beispiele dafür findest Du in den „Quellen für Ballaststoffe“ am Ende dieses Artikels. Ballaststoffe sind unverdauliche Kohlenhydrate aus pflanzlichen Lebensmitteln, die von uns Menschen im Grunde gar nicht richtig verdaut werden können. Tierische Produkte enthalten diese Faserstoffe nicht. 2. Warum sind komplexe Kohlenhydrate wichtig? In Kombination mit Flüssigkeit können Ballaststoffe das Stuhlvolumen erhöhen und so für eine regelmäßige Verdauung sorgen Ein Teil der Energie von unverdaulichen Kohlenhydraten wird nicht vom Körper aufgenommen, d.h. man nimmt bei ballaststoffreichen Lebensmitteln nicht alle Kalorien auf. Außerdem halten Vollkorn-Produkte länger satt. Beides kann sich positiv auf das Gewicht auswirken Durch ballaststoffreiche Lebensmittel kann überschüssiges Cholesterin aus der Nahrung gebunden und ausgeschieden werden Der Anstieg des Blutzuckerspiegels wird durch die komplexen Faserstoffe verzögert und sie können so unangenehme Blutzucker-Crashs verhindern Wenn man viele Ballast- und Faserstoffe nicht gewohnt ist, sollte man sich am besten langsam an eine Erhöhung herantasten. Das kann zunächst zu vermehrter Luft im Bauch führen, weil die nützlichen Darmbakterien im Dickdarm diese Bestandteile der Nahrung sehr gerne essen und Gase dabei produzieren. 3. Warum sollten wir täglich ballaststoffreich essen? Ballaststoffe aus unserer täglichen Ernährung werden von unseren nützlichen Darmbakterien verstoffwechselt. Außerdem sitzen im Darm etwa 70 % unserer Immunzellen. Diese hindern krankmachende Mikroorganismen daran, durch die Darmschleimhaut in unseren Körper zu gelangen.Durch die Anwesenheit der Darmbakterien sind diese Immunzellen ständig aktiv. Und im „Trainingslager“ Darm lernen die Immunzellen zwischen nützlichen und krankmachenden Mikroorganismen zu unterscheiden. Das ist für den gesamten Körper von großem Vorteil.Es lohnt sich also, täglich ballaststoffreich zu essen. Denn je besser es unseren nützlichen Darmbakterien geht, desto besser kann es uns gehen. Hungern unsere kraftvollen Helferlein, kann sich das negativ auf unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden und unsere Stimmung auswirken. Die meisten Bakterien haben unterschiedliche Essens-Vorlieben. Man sollte also regelmäßig verschiedene Ballaststoffe zu sich nehmen. Mittlerweile geht man davon aus, dass etwa 30 verschiedene pflanzliche Lebensmittel in der Woche eine gute Grundlage für die Diversität der Bakterien im Darm darstellen. 4. Was sind die besten Quellen für Ballaststoffe? Inulin: Chicorée, Zwiebeln, Lauch, Lauchzwiebeln, Knoblauch, Spargel, Hafer, Haferkleie, Roggen, Topinambur, Artischocke, Wurzelgemüse, Maniok, grüne BananenPektin: Apfel, Quitte, Möhre, in der Schale von Obst und ZitrusfrüchtenSchleimstoffe: Hülsenfrüchte, Hafer, Leinsamen, Akazienfaser, FlohsamenschalenHemizellulose und Zellulose: Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte, Mandeln, Nüsse (besonders Walnüsse) Lignin: Obstkerne, Vollkorngetreide, grüne BohnenResistente Stärke: gekochte und erkaltete Kartoffeln, Reis, Hülsenfrüchte, Nudeln, altbackenes Brot, GetreideflockenPräbiotika: Fructooligosccharide: Zwiebel, Knoblauch, Lauch, Chicorée, Topinambur, Spargel, Artischocke, Brokkoli, Kohlgemüse, Radicchio, Endivie, Wassermelone Galactooligosaccharide: Hülsenfrüchte, Soja, Kürbis, Rote Beete, Kohlgemüse, Rosenkohl, Zwiebel, Knoblauch, Brokkoli, Zuckerrübe, Johannisbrotkernmehl, Spargel, Wassermelone Polyfructane: Chicorée, Topinambur, Spargel, Zwiebel, Knoblauch, Lauch, Löwenzahnwurzel, Schwarzwurzel FIBER MIX250 Kapseln Ballaststoffmischung mit Flohsamenschalen, Leinsamen, Inulin und Pektin Mehr Infos ≫ Wir von hu'care® kennen die Herausforderungen, die der Anspruch auf eine täglich gesunde Ernährung mit sich bringt. Deshalb haben wir eine Ballaststoffmischung für Dich und Deine nützlichen Darmbakterien kreiert.In der Hektik des Alltags lassen sich so auf einfache Weise, mehr Ballaststoffe in die Ernährung einbauen!
Antioxidantien:   Schutz vor freien Radikalen

Wissen & Fachbeiträge

Antioxidantien: Schutz vor freien Radikalen

von/ durch Judith am Aug 29 2024
Antioxidantien: Schutz vor freien Radikalen Antioxidantien sind Moleküle, die unser Körper auf natürliche Weise produziert und idealerweise über die Ernährung bekommt. Sie sind essentiell, um den Körper vor den schädlichen Auswirkungen von oxidativem Stress zu schützen. Dabei entsteht oxidativer Stress, wenn es ein Ungleichgewicht zwischen freien Radikalen und Antioxidantien gibt. Und das kann kurz- und langfristig zu gravierenden Zellschäden führen.Umwelteinflüsse sowie Stress spielen eine entscheidende Rolle bei der Erhöhung der freien Radikale im Körper und tragen somit zu oxidativem Stress bei. In den letzten Jahren haben Antioxidantien viel Aufmerksamkeit in der Wissenschaft erhalten, insbesondere in der Diskussion um ihre potenziellen gesundheitlichen Vorteile. Doch was sind Antioxidantien genau, wie wirken sie, und worin sind sie enthalten? 1. Was sind Antioxidantien? Antioxidantien sind chemische Verbindungen, die freie Radikale neutralisieren. Freie Radikale sind instabile Moleküle, die bei Stoffwechselprozessen im Körper entstehen und eine ungepaarte Anzahl von Elektronen besitzen. Aufgrund ihrer Instabilität neigen sie dazu, Elektronen von anderen Molekülen zu "stehlen", was zu Zellschäden führen kann. Dieser Vorgang wird als Oxidation bezeichnet und ist vergleichbar mit dem Rosten von Metall oder dem Braunwerden eines Apfels nach dem Anschneiden.Antioxidantien wirken quasi als „Elektronenspender“, indem sie den freien Radikalen ihre eigenen Elektronen zur Verfügung stellen, ohne dabei selbst instabil zu werden. Dadurch verhindern sie die Oxidation und die potenziellen Zellschäden, die freie Radikale verursachen können. Zu den bekanntesten Antioxidantien zählen Vitamin C, Vitamin E, Beta-Carotin, Selen und Polyphenole, die in Pflanzen, auch in pflanzlichen Lebensmitteln, vorkommen. Eine detaillierte Liste über Lebensmittel reich an Antioxidantien bekommst Du am Ende dieses Artikels. 2. Woher kommen freie Radikale? Freie Radikale entstehen natürlicherweise und unvermeidlich während des aeroben Stoffwechsels im Körper, beispielsweise bei der Atmung und bei der Energiegewinnung in den Mitochondrien. Doch auch äußere Faktoren wie Umweltverschmutzung, Zigarettenrauch, Alkohol, UV-Strahlung und bestimmte Chemikalien können die Menge an freien Radikalen erhöhen. Das ist an sich kein Problem, solange unser Körper über ausreichend Antioxidantien verfügt, um diese zusätzlichen freien Radikale in Schach zu halten.Ein Übermaß an freien Radikalen kann nämlich zu oxidativem Stress führen. Und oxidativer Stress wird schon länger mit einer Vielzahl von Erkrankungen in Verbindung gebracht. Etliche wissenschaftliche Studien haben sich in den vergangenen Jahrzehnten mit den Auswirkungen von Antioxidantien auf die Gesundheit befasst. Insbesondere bei chronischen Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, degenerativen Erkrankungen und bestimmten Krebsarten wurde der Zusammenhang zwischen einem höheren Konsum von Antioxidantien und einer Verringerung des Krankheitsrisikos untersucht. Einige Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass bestimmte Antioxidantien die Zellen vor Schäden schützen und entzündungshemmende Wirkungen haben können. [2, 3] Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Forschung über die genauen Mechanismen und das optimale Maß an Antioxidantien noch nicht abgeschlossen ist. Sowohl natürliche Quellen als auch Nahrungsergänzungsmittel natürlichen Ursprungs können allerdings eine sinnvolle Rolle spielen, um die antioxidative Kapazität des Körpers zu stärken. 3. Die Bedeutung von Antioxidantien in der Ernährung Antioxidantien sind in vielen alltäglichen Lebensmitteln vorhanden. Obst und Gemüse wie Beeren, Spinat und Brokkoli sind besonders reich an antioxidativen Verbindungen. Auch Nüsse, Samen, grüner Tee und sogar (dunkle) Schokolade enthalten verschiedene Arten von Antioxidantien, die helfen können, den Körper vor den schädlichen Wirkungen von freien Radikalen zu schützen.Der regelmäßige Verzehr dieser Lebensmittel wird oft mit einer besseren allgemeinen Gesundheit in Verbindung gebracht. Zum Beispiel hat Vitamin C, das in Zitrusfrüchten, Paprika und Beeren vorkommt, eine starke antioxidative Wirkung. Es unterstützt das Immunsystem, fördert die Kollagenbildung und schützt die Zellen vor oxidativen Schäden. Ähnlich verhält es sich mit Vitamin E, das in Nüssen, Samen und zum Beispiel in Avocados enthalten ist. Vitamin E hilft dabei, Zellmembranen zu schützen und unterstützt auch die Immunfunktion.Polyphenole, die in Lebensmitteln wie grünem Tee, Obst und Gemüse sowie dunkler Schokolade vorkommen, sind eine weitere wichtige Gruppe von Antioxidantien. Sie sind für ihre entzündungshemmenden und kardioprotektiven Eigenschaften bekannt.Es ist wichtig, täglich verschiedene Antioxidantien über die Ernährung aufzunehmen, da unterschiedliche Antioxidantien im Körper auf spezifische Weise wirken und verschiedene Schutzmechanismen bieten. Durch den Verzehr einer Vielfalt an antioxidativen Lebensmitteln kannst Du sicherstellen, dass der Körper umfassend vor freien Radikalen geschützt wird und die verschiedenen Zelltypen optimal unterstützt werden. 4. Natürliche Quellen für Antioxidantien Antioxidantien sitzen in der Schale von Früchten, sind in der Farbe von Gemüse enthalten und lassen sich sogar zahlreich in Kaffee und Kakao finden. Jedoch sind sie nur in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Deshalb macht es großen Sinn, eine Vielfalt an Gemüse, Obst und anderen pflanzlichen Lebensmitteln in den Speiseplan zu integrieren.Anhand des ORAC-Wertes (Oxygen Radical Absorbance Capacity) kann bei jedem pflanzlichen Lebensmittel die antioxidative Kraft pro 100 g ermittelt werden. Grundsätzlich hängt dies mit der Konzentration an antioxidativen Nährstoffen und sekundären Pflanzenstoffen zusammen.Wir haben Dir eine Liste mit Lebensmitteln zusammengestellt, die aufgrund ihrer Menge an Antioxidantien gerne öfter auf dem Speiseplan stehen dürfen: Sehr hoher ORAC-Wert Matcha Nelken, gemahlen Zimt Vanilleschote Kurkuma, gemahlen Muskatnuss Ingwer, frisch und gemahlen Salbei, frisch Thymian, frisch Oregano, frisch Dunkle Schokolade Pecannüsse Holunderbeeren Walnüsse Haselnüsse Artischocke, gekocht Kidneybohnen Hoher ORAC-Wert Schwarze Johannisbeeren Pistazien Milchschokolade Pflaumen Knoblauch, frisch Basilikum, frisch Mandeln Oliven, Kalamata Erdnüsse Granatapfel Blaubeeren Himbeeren Apfel Rotkohl, roh Datteln, Medjool Orangen Radieschensprossen Süßkartoffel, gebacken Cashews Avocado Rote Bete Chlorella Grünkohl, roh Weintrauben, rot Moderater ORAC-Wert Radieschen Grapefruit Brokkoli, roh Spinat, roh Paranüsse Mango Ofenkartoffel Petersilie, frisch Koksöl Sojasprossen Leinsamen Kiwi Banane Zwiebel Blumenkohl, roh Paprika, rot Pinienkerne Erbsen, roh Ananas Antioxidantien sind unverzichtbare Moleküle, die den Körper vor den schädlichen Wirkungen von freien Radikalen schützen. Eine ausgewogene Ernährung, die reich an natürlichen Antioxidantien ist, kann dazu beitragen, das Risiko von oxidativem Stress und den damit verbundenen chronischen Erkrankungen zu reduzieren.Nahrungsergänzungsmittel bieten eine zusätzliche Möglichkeit, die antioxidative Abwehr des Körpers zu stärken, insbesondere in Situationen, in denen die Aufnahme über die Nahrung allein nicht ausreicht. Auch in Zeiten erhöhten Bedarfs, zum Beispiel bei erhöhtem Stress oder erhöhter Schadstoffbelastung, kann die ergänzende Einnahme von Antioxidantien unserer Erfahrung nach sinnvoll sein.
Die Haut-Darm-Achse:   Was ist das?

Wissen & Fachbeiträge

Die Haut-Darm-Achse: Was ist das?

von/ durch Judith am Aug 01 2024
Die Haut-Darm-Achse Schon mal von der Haut-Darm-Achse gehört? So wird die komplexe Beziehung zwischen der Darmgesundheit und der Hautgesundheit genannt. Ein gesundes Darmmikrobiom kann das Immunsystem stärken und dabei helfen, Entzündungen zu reduzieren. Und das kann sich dann aufgrund der Haut-Darm-Achse positiv auf die Haut auswirken. Umgekehrt können Hautprobleme ein Indiz für ein Ungleichgewicht im Darm sein. Ein integrativer Ansatz für die Pflege und Erhaltung der Hautgesundheit macht mit dem Wissen um diese bidirektionale Beziehung absolut Sinn.In diesem Artikel erfährst Du mehr zu diesem spannenden Forschungsfeld. Darüber hinaus geben wir erste Impulse, was Du selbst tun kannst, um Deine Haut über den Darm zu stärken. 1. Was ist die Haut-Darm-Achse? Der enge Zusammenhang zwischen Haut und Darm wird schon durch ihre Entwicklungsgeschichte deutlich. Denn in der Embryonalentwicklung unterscheidet man 3 Keimblätter, aus denen der gesamte Körper gebildet wird. Dabei entwickeln sich aus dem Ektoderm (erstes Keimblatt) die oberste Hautschicht (Epidermis) und die Auskleidung von Vorder- und Enddarm. Und deshalb erscheint es nicht mehr wie ein Zufall, dass diese beiden Organe auch in ihren Funktionen verbunden sind.Der Darm spielt eine zentrale Rolle bei der Immunabwehr, bei der Nährstoffaufnahme und in der Entgiftung. Das Mikrobiom im Darm umfasst die Gemeinschaft von Billionen Mikroorganismen, die in und auf unserem Körper leben. Es besteht aus einer vielfältigen Population von Bakterien, Viren und Pilzen, die eine entscheidende Rolle bei der Verdauung, der Immunregulation und der Nährstoffaufnahme spielen.Auch auf Deiner Haut leben zahlreiche Mikroorganismen. Sie bilden das Hautmikrobiom und helfen, die Hautbarriere aufrechtzuerhalten. Außerdem schützen sie uns vor pathogenen Keimen und unterstützen die Immunabwehr. Die Verbindung zwischen den beiden Mikrobiomen, oft als Haut-Darm-Achse bezeichnet, beruht auf der Kommunikation über immunologische und biochemische Signale.Ist das Gleichgewicht Deines Darmmikrobioms gestört, bekannt als Dysbiose, kann dies zu einer Vielzahl von gesundheitlichen Problemen führen, einschließlich Hautveränderungen. Denn so ein Ungleichgewicht kann systemische Entzündungsreaktionen hervorrufen, die sich negativ auf die Haut auswirken und zu Hauterkrankungen wie Akne, Ekzemen und Psoriasis führen können.Umgekehrt kann ein ausgeglichenes Darmmikrobiom eine gesunde Haut fördern, da ein gesunder Darm entzündungshemmende Signale sendet und wichtige Nährstoffe bereitstellt, die für die Hautgesundheit notwendig sind. Über die Darm-Hirn-Achse sind Darm und Haut also miteinander verbunden und Metabolite der Darmbakterien, wie z.B. kurzkettige Fettsäuren, können über diese Verbindung das Hautmilieu direkt beeinflussen. 2. Entzündungsregulation über die Haut-Darm-Achse Chronische Entzündungen im Darm können systemische Entzündungsreaktionen auslösen, die sich negativ auf die Haut auswirken. Entzündliche Hauterkrankungen wie atopische Dermatitis, Psoriasis, Rosazea und Akne sind oft mit chronischen Entzündungen verbunden.Eine Dysbiose und eine damit einhergehende Störung der Haut-Darm-Achse kann zu einer gestörten Hautbarriere führen und chronisch-entzündliche Hauterkrankungen begünstigen. Dagegen können ein gesundes Darm- und Hautmikrobiom entzündliche Prozesse regulieren und so das Hautbild verbessern. [2, 3, 4] 3. Immunfunktion und Nährstoffaufnahme Der Darm enthält etwa 70% der Immunzellen des Körpers. Eine gesunde Darmflora unterstützt die Immunabwehr und kann helfen, Hautinfektionen und Hautveränderungen zu verhindern. Eine Dysbiose kann jedoch zu einer überaktiven Immunantwort führen, die wiederum entzündliche Hauterkrankungen verschlimmern kann. Außerdem ist der Darm verantwortlich für die Aufnahme von Nährstoffen, die für die Hautgesundheit wichtig sind, wie Vitamine, Mineralstoffe und Fettsäuren. Und funktioniert der Darm nicht wie er soll, kann die Nährstoffaufnahme beeinträchtigt sein. Das kann dann zu Mängeln führen, die sich negativ auf die Haut auswirken können. Wichtige Vitamine für die Haut sind antioxidative Vitamine, wie Vitamin A, C, E und D. Zink, Selen und Omega-3-Fettsäuren sind ebenfalls essenziell für eine gesunde Haut und sollten täglich eingenommen werden. Wir empfehlen hier unsere veganen Omega-3-Kapseln und unser DAYCARE. 4. So unterstützt Du Dein Mikrobiom Es gibt Hinweise darauf, dass das Darmmikrobiom durch die Produktion von Stoffwechselprodukten, sogenannte Metaboliten wie kurzkettige Fettsäuren, direkt mit dem Mikrobiom der Haut kommunizieren kann. Und diese Metaboliten können entzündungshemmende oder -fördernde Wirkungen haben und somit das Hautbild beeinflussen. Damit diese Metabolite überhaupt entstehen können, brauchen Deine nützlichen Darmbakterien das richtige Futter, das sie verstoffwechseln können. Hier kommen vor allem Ballaststoffe ins Spiel, denn sie bilden das Futter für unsere kleinen Helferlein.Pro- und Präbiotika: Die Einnahme von Probiotika und Präbiotika kann das Darmmikrobiom positiv beeinflussen. Probiotika sind lebende nützliche Bakterien. Und Präbiotika sind Nahrungsfasern, die das Wachstum dieser Bakterien fördern. Studien zeigen, dass Probiotika helfen können, entzündliche Hauterkrankungen zu lindern. [7, 8] Dieser positive Einfluss beläuft sich jedoch in der Regel auf den Zeitraum der Einnahme von Pro- und Präbiotika.Es ist also wichtig, seinen nützlichen Darmbakterien langfristig gute und abwechslungsreiche Nahrungsquellen zu bieten. So können sie sich vermehren und gedeihen. Wir empfehlen Dir eine vielfältige und ballaststoffreiche Ernährung oder spezielle Ballaststoff-Mischungen, die wertvolle Präbiotika enthalten. Unser FIBERMIX eignet sich hier sehr gut.Ernährung: Es ist so einfach und logisch und dennoch für die meisten von uns schwer durchzuziehen, aber eine ausgewogene Ernährung, die reich an Ballaststoffen, Vitaminen und Antioxidantien ist, unterstützt ein gesundes Darmmikrobiom und damit auch die Hautgesundheit. Diversität in der Auswahl der pflanzlichen Lebensmittel ist dabei der Schlüssel zum Erfolg, denn jeder Bakterienstamm hat sein individuelles Lieblingsfutter.Extra-Tipp: Versuch doch mal auf stark verarbeitete Lebensmittel, übermäßig Wurstwaren und Zucker so oft wie möglich zu verzichten. Das kann Entzündungen reduzieren und die Hautbarriere stärken. Außerdem lohnt es sich, 30 verschiedene pflanzliche Lebensmittel in den Speiseplan zu integrieren. Am Anfang klingt das vielleicht viel, aber Du gewöhnst Dich schnell daran! 5. Fazit: Haut- und Darmgesundheit hängen zusammen Der „Informationsaustausch“ über die Haut-Darm-Achse unterstreicht die enge Verbindung zwischen Darm- und Hautgesundheit. Ein gesunder Darm kann Entzündungen regulieren, die Immunfunktion unterstützen und die Nährstoffversorgung der Haut sicherstellen.Durch eine bewusste Ernährung und die Förderung eines gesunden Darmmikrobioms kannst Du die Gesundheit Deiner Haut nachhaltig verbessern. Diese Erkenntnisse bieten neue Ansätze zur Behandlung und Prävention von Hauterkrankungen und sie betonen die Bedeutung eines interdisziplinären Gesundheitsansatzes. Bei hu'care® haben wir uns natürlich auch hierzu Gedanken gemacht. Eine Unterstützung zur Versorgung Deines Darmmikrobioms findest Du in unserer Produktlinie digest. Gerne beraten wir Dich persönlich, damit Du Deine ideale Nährstoffergänzung für Dich, Deinen Darm und Deine Haut findest.
Nukleotide:   Einfach erklärt

Wissen & Fachbeiträge

Nukleotide: Einfach erklärt

von/ durch Judith am Jul 24 2024
Nukleotide: Einfach erklärt Warum findest Du in einigen unserer Produkte Nukleotide und was ist das eigentlich?Nukleotide sind faszinierende Moleküle, die das Herzstück unserer genetischen Information bilden. Sie sind die Bausteine von DNA und RNA, den entscheidenden Trägern unseres Erbguts. Nukleotide spielen also eine Schlüsselrolle in nahezu allen Prozessen des Körpers. Deshalb sind sie so wichtig für die Gesundheit jeder einzelnen Zelle. In diesem Artikel geben wir Dir einen Überblick über die Funktionen und ernährungsspezifischen Quellen dieser wertvollen Bausteine. Was sind Nukleotide? Nukleotide und Zellteilung Der Stoffwechsel braucht Nukleotide Warum sind Nukleotide bei der Proteinsynthese so wichtig? Wie kommen wir an diesen wertvollen Baustein des Lebens? 1. Was sind Nukleotide? Nukleotide sind grundlegende Bausteine unseres Körpers. Sie bilden die Basis von DNA und RNA, den Molekülen, die unsere genetische Information speichern und weitergeben. Nukleotide sind entscheidend für die Zellteilung, da sie notwendig sind, um die DNA zu replizieren und so die Vermehrung der Zellen zu ermöglichen.Als Teil der DNA enthalten sie alle Informationen, die für die Steuerung der verschiedenen Prozesse im Körper benötigt werden. Zudem sind Nukleotide am Energiestoffwechsel beteiligt, etwa als Bestandteile von ATP, der wichtigsten Energiequelle der Zellen. Sie spielen auch eine Rolle bei der Proteinsynthese und dienen als Cofaktoren für Enzyme, die biochemische Reaktionen katalysieren. Darüber hinaus unterstützen sie die Muskelkontraktion. Nukleotide wirken auch als Botenstoffe, beispielsweise in Form von cyclischem Adenosinmonophosphat (cAMP), einem wichtigen Signalstoff innerhalb der Zellen. 2. Nukleotide und Zellteilung Im Laufe Deines Lebens befinden sich alle Körperzellen ständig im Auf- und Abbau. Sind wir jung und wachsen, sterben weniger Zellen als neue gebildet werden. Im Alter ist es dann irgendwann genau andersherum. Alle Zellen in unserem Körper haben nur eine begrenzte Lebenszeit. Deshalb entstehen ständig neue Zellen durch Zellteilung.Während der Zellteilung, insbesondere in der Phase der DNA-Replikation, wird die DNA der Mutterzelle kopiert, um sicherzustellen, dass jede Tochterzelle eine vollständige Kopie des genetischen Materials erhält. Nukleotide sind dabei unverzichtbar, da sie die Bausteine sind, aus denen die neuen DNA-Stränge zusammengesetzt werden. Die Enzyme, die diesen Prozess katalysieren, benötigen eine ausreichende Verfügbarkeit von Nukleotiden, um die DNA korrekt und effizient zu replizieren.Die dafür benötigten Nukleotide können aus Recyclingprozessen im eigenen Körper oder aus der Nahrung stammen. Wichtig ist, dass sie in ausreichender Zahl vorhanden sind, um das Gleichgewicht zwischen Auf- und Abbauprozessen nicht zu unseren Ungunsten zu verschieben. 3. Der Stoffwechsel braucht Nukleotide Auch die Bedeutung für die Energiebereitstellung (ATP) zeigt, dass Nukleotide einer der absolut wichtigsten Stoffe in unserem Körper sind. Denn ATP ist ein Nukleotid, das von den Kraftwerken der Zelle, den sogenannten Mitochondrien, gebildet wird und DIE Hauptenergiequelle in unserem Körper ist. Und ohne Energie kann keine unserer Zellen, damit auch keins unserer Organe und keine stoffwechselphysiologischen Prozesse, funktionieren. ATP besteht aus Adenin (einer stickstoffhaltigen Base), Ribose (einem Zucker) und drei Phosphatgruppen. Die Energie, die ATP liefert, wird freigesetzt, wenn die Bindungen zwischen den Phosphatgruppen gespalten werden. Dieser Prozess, der als Hydrolyse bezeichnet wird, setzt Energie frei. Und diese Energie kann dann für verschiedene zelluläre Funktionen genutzt werden, wie z.B. Muskelkontraktion, Proteinsynthese und die Aufrechterhaltung der Zellmembranpotenziale. 4. Warum sind Nukleotide bei der Proteinsynthese so wichtig? Voll im Trend ist die zusätzliche Aufnahme von Proteinen, Peptiden und Aminosäuren durch Nahrungsergänzungsmittel. Um diese organischen Verbindungen korrekt zusammenzusetzen, benötigt der Körper aber ausreichend Nukleotide. Denn die Proteine werden zur Aufnahme über die Darmwand zunächst in Einzelbausteine zerlegt. Im Blutkreislauf werden die Bausteine der Proteine dann zu den Zellen im Körper transportiert. Dort werden sie für die Synthese neuer Proteine, als Energiequelle oder für andere Stoffwechselprozesse verwendet. Um die Erbinformation aus dem Zellkern zu schleusen, bedient sich die Zelle der sogenannten Messenger RNA (m-RNA), die, mit einigen kleinen Unterschieden, eine Matrize der DNA darstellt. Die m-RNA wird an bestimmten Zellorganellen, den Ribosomen, abgelesen und die einzelnen Aminosäuren gemäß der Funktion des benötigten Proteins zusammengesetzt. Sämtliche Abläufe in unserem Körper sind in irgendeiner Form von (den richtigen) Proteinen abhängig, was die Funktion und Bedeutsamkeit der Nukleotide in ihrer Funktion als Bauanleitung noch unterstreicht. 4. Wie kommen wir an diesen wertvollen Baustein des Lebens? Gerade Körperzellen mit einer hohen Proliferationsrate (Wachstumsrate), wie Immun- oder Darmepithelzellen, benötigen immer ausreichend Nukleotide, um die Gesunderhaltung des Systems aufrechtzuerhalten. Auch Wachstum, viel körperliche Anstrengung und Stress oder die Bekämpfung von Krankheitserregern lassen den Bedarf dieser Grundbausteine ansteigen. Dein Körper ist grundsätzlich in der Lage, Nukleotide über die Eigensynthese oder dem Recycling von abgestorbenen Zellen zu gewinnen. Dies ist aber recht energieaufwändig und benötigt Zeit und Nährstoffe. Da Dein Körper in manchen Situationen schnell reagieren muss oder nicht alle benötigten Nähr- oder Energiestoffe zur Verfügung hat, ist eine Zufuhr von Nukleotiden über die Ernährung nötig. Man findet sie vor allem in tierischen Produkten, speziell den Innereien. Einige wichtige Zellen können selbst sogar keine Nukleotide herstellen (z.B. rote Blutkörperchen) – sie sind darauf angewiesen, dass wir ihnen diese zuführen. Ist der Körper in einer Ausnahmesituation, die einen erhöhten Bedarf an neuen Zellen benötigt, ist die Geschwindigkeit der Neusynthese nicht hoch genug, um schnell genug Antikörperzellen zu proliferieren. Eine Zufuhr über die Nahrung ist also notwendig. Da wir aber Innereien immer seltener bis gar nicht auf unseren Tellern finden, ist es sinnvoll einen alternativen Weg zu finden. Da kommen wir von hu'care®ins Spiel. Einer unserer wichtigsten Bestandteile in vielen unserer Produkte sind Nukleotide. Wir verwenden vegane Nukleotide auf Basis von Hefezellen. Die positiven Rückmeldungen unserer Kund*innen, die unsere nukleotidhaltigen Produkte bei übermäßigem Stress, akuten Infekten, einer nukleotidarmenErnährung und im Alter nutzen, spricht für eine Ergänzung. Gerne beraten wir Dich persönlich zu diesem Thema.
Entzündungen: Richtige Ernährung kann helfen

Wissen & Fachbeiträge

Entzündungen: Richtige Ernährung kann helfen

von/ durch Judith am Jun 20 2024
Entzündungen: Richtige Ernährung kann helfen Entzündungen sind normale und wichtige Reaktionen des Körpers. Das Immunsystem versucht so Krankheitserreger und Schadstoffe unschädlich zu machen. Es gibt verschiedene Arten von Entzündungen, die mit der Anpassung der Ernährung und des Lebensstils positiv beeinflusst werden können. Erfahre in unserem Artikel, was Du bei Entzündungen tun kannst! Was sind Ursachen für Entzündungen? Anti-entzündliche Omega-3-Fettsäuren Was sind „stille“ Entzündungen und warum machen sie krank? Natürliche Quellen für Antioxidantien 1. Was sind Ursachen für Entzündungen? KrankheitserregerSchädliche Bakterien und Viren können nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich zu entzündlichen Prozessen führen. Wenn bei einem Unfall ein Splitter (Fremdkörper) oder Bakterien in die Wunde gelangen, dann versucht das Immunsystem mit einer Entzündung diese zu entfernen.Bei einer Bronchitis entzündet sich die Schleimhaut der Bronchien aufgrund von Viren. Eine Blasenentzündung entsteht z. B. durch Bakterien, die sich an der Blasenwand festsetzen. In jedem dieser Fälle werden im Zweifelsfall eine ärztliche Abklärung sowie passende Medikamente erforderlich. AutoimmunerkrankungViele Entzündungen sind äußerlich nicht sichtbar, sondern spielen sich unbemerkt im Inneren ab. So auch bei Autoimmunerkrankungen. Bei einer Autoimmunerkrankung werden fälschlicherweise körpereigene Zellen und Organe angegriffen. Da der Körper diese Körperstrukturen als schädlich anerkennt, versucht er mithilfe von entzündlichen Prozessen diese zu beseitigen.Betroffene einer Autoimmunerkrankung, wie z.B. von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen oder Endometriose, profitieren von einer anti-entzündlichen Ernährung. Diese besteht in der Regel aus reichlich Antioxidantien, Omega-3-Fettsäuren und wenig Fleisch. Falsche ErnährungZu viel raffinierter Zucker, zu viele Weißmehlprodukte und Transfette können langfristig krank machen. Neben Wurstwaren und rotem Fleisch fördern sie besonders stark Entzündungen. Außerdem kann bei der falschen Ernährung übermäßiges Bauchfett entstehen, das zusätzlich entzündlich wirkt.Viel frisches Gemüse und Obst, das reich an Antioxidantien und Vitalstoffen ist, sowie Omega-3-Fettsäuren und Ballaststoffe wirken anti-entzündlich. 2. Anti-entzündliche Omega-3-Fettsäuren Omega-3-Fettsäuren gehören zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren und wirken entzündungshemmend. Sie können therapeutisch bei entzündlichen Erkrankungen angewendet werden. Außerdem sollten sie Teil der täglichen Ernährung sein, da sie auch als Bausubstanz der Zellmembran unabdingbar für den Körper sind.Leider sind Omega-3-Fettsäuren in nur wenigen Lebensmitteln enthalten, eine Ergänzung kann deshalb von großer Bedeutung für die eigene Gesundheit sein. Hier findest Du unsere Omega-3-Kapseln.Das Verhältnis von Omega-3-Fettsäuren zu Omega-6-Fettsäuren sollte 1:5 betragen. Durch viel Frittiertes, Fast Food und Fleisch in der heutigen Ernährung vieler Menschen, ist der Anteil an Omega-6-Fettsäuren meist deutlich zu hoch. Die 3 wichtigsten Vertreter von Omega-3-Fettsäuren stellen wir Dir hier vor: EPA – EicosapentaensäureDie Mindestzufuhr von EPA liegt bei 200 mg täglich. EPA ist in Fischöl und fettem Fisch, wie Makrelen, Thunfisch, Hering und Lachs, zu finden. Aber auch spezielle Mikroalgen und Öle daraus enthalten diese Omega-3-Fettsäure. DHA – DocosahexaensäureAuch beim DHA liegt die tägliche Dosis bei mindestens 200 mg. Als Therapie bei Erkrankungen angewendet kann die tägliche Dosis auf bis zu 5 g steigen. DHA ist ebenfalls in fettem Kaltwasserfisch vorhanden und in Algen, wie z.B. Schizochytrium. ALA – Alpha-Linolensäure Als Vorstufe von DHA bildet die Alpha-Linolensäure eine pflanzliche Omega-3-Fettsäure. Täglich sollten mindestens 1 g Alpha-Linolensäure über die Ernährung oder ergänzend eingenommen werden. Im besten Fall sind es 7 – 10 g am Tag. Gute Quellen dafür sind Leinöl, Hanfsamen, Walnüsse und das Öl daraus. 3. Was sind „stille“ Entzündungen und warum machen sie krank? Zu wenig entzündungshemmende Nährstoffe können Entzündungen begünstigen. Eine stille Entzündung wird meist gar nicht direkt bemerkt, aber im Körper laufen permanent Entzündungsprozesse ab. Und diese sorgen dafür, dass die Entzündungswerte (z.B. der CRP-Wert im Blut) sowie weiße Blutkörperchen (Leukozyten) ständig erhöht sind.Was sind mögliche Symptome einer stillen Entzündung? unerklärliche Erschöpfung häufige Kopf- und Gelenkschmerzen starke Infektanfälligkeit unerklärliche Konzentrationsprobleme Durch eine unbemerkte stille Entzündung können nicht nur Lebensqualität und Wohlbefinden leiden, sondern langfristig auch zahlreiche Erkrankungen entstehen.Chronische Erkrankungen und EntzündungsprozesseInsbesondere bei Erkrankungen, die bisher nicht vollständig verstanden werden konnten, scheinen entzündliche Prozesse eine große Rolle zu spielen. Dazu zählen zum Beispiel chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, rheumatoide Arthritis oder Hautkrankheiten wie Psoriasis. [1,2] Darüber hinaus konnten sogar genetische Gemeinsamkeiten bei Betroffenen dieser Erkrankungen gefunden werden, was nahe legt, dass ähnliche Entstehungsmechanismen zugrunde liegen. Auch bei der Entstehung von Krebs scheinen chronische Entzündungen eine maßgebliche Rolle zu spielen. Weil zunehmend Gemeinsamkeiten bei solchen entzündlich bedingten Erkrankungen erkannt werden, hat sich inzwischen sogar eine „Inflammation Center Initiative“ (Inflammation = engl. Für Entzündung) etabliert. Lebensweise und Ernährung sind maßgeblich an der Entstehung einer stillen Entzündung beteiligt. Beispielsweise produziert Bauchfett – insbesondere das sogenannte „viszerale Fett“ – eine Vielzahl an entzündlichen Mediatoren. Dazu zählen entzündungsfördernde Zytokine (Botenstoffe des Immunsystems) oder freie Fettsäuren, die in zu hoher Konzentration zu einer Lipotoxizität führen können. Je mehr Bauchfett also da ist, desto höher wird die Wahrscheinlichkeit für eine unbemerkte Entzündung.Auch Stress führt zu vermehrt entzündlichem Geschehen. In Studien konnte ein direkter Zusammenhang zwischen dem Stressempfinden und der Ausschüttung entzündlicher Botenstoffe gefunden werden. Und dies kann auch eine Erklärung dafür sein, warum Stress langfristig krank macht. Wenn Du also häufig zu Chips, Fleisch, Süßigkeiten und Backwaren greifst, kann es in Kombination mit viel Stress, wenig Bewegung und schlechtem Schlaf irgendwann zu viel für Deinen Körper sein.Die Bedeutung unseres Darmmikrobioms in Bezug auf chronische Entzündungsprozesse wird in diesem Zusammenhang immer deutlicher. Mittlerweile wissen wir, dass das Darmmikrobiom auch von unserer Ernährung beeinflusst wird und wir folglich unseren Teil zur Reduzierung von entzündlichen Prozessen mithilfe unserer täglichen Ernährung beitragen können.Eine abwechslungsreiche und vollwertige Ernährung mit Ballaststoffen, gesunden Fetten und reichlich Antioxidantien kann Deinen Körper dabei unterstützen, stille Entzündungen vorzubeugen oder zu beseitigen. 4. Natürliche Quellen für Antioxidantien Oxidativer Stress ist die Ursache für viele Erkrankungen und kann Entzündungen befeuern. Und dieser Stress entsteht im Körper, wenn ein Ungleichgewicht zwischen oxidativen und antioxidativen Substanzen (Antioxidantien) und Prozessen herrscht.Dann können die freien Radikale, bedingt durch zu viel Stress, Umweltgifte, Chemikalien und industriell verarbeitete Lebensmittel das Gleichgewicht unserer Zellen und sogar unserer DNA gefährden.Antioxidantien sitzen in der Schale von Früchten, sind in der Farbe von Gemüse enthalten und lassen sich sogar zahlreich in Kaffee und Kakao finden. Jedoch sind sie nur in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Deshalb macht es großen Sinn, eine Vielfalt an Gemüse, Obst und Co. in den Speiseplan zu integrieren.Anhand des ORAC-Werts (Oxygen Radical Absorbance Capacity) kann bei jedem pflanzlichen Lebensmittel die antioxidative Kraft ermittelt werden. Grundsätzlich hängt dies mit der Konzentration an antioxidativen Nährstoffen und sekundären Pflanzenstoffen zusammen.Wir von hu‘care® haben Dir eine Liste mit den besten Antioxidantien zusammengestellt! Lebensmittel mit sehr hohem ORAC-Wert Matcha Nelken, gemahlen Zimt Vanilleschote Kurkuma, gemahlen Muskatnuss Ingwer, frisch und gemahlen Salbei, frisch Thymian, frisch Oregano, frisch Dunkle Schokolade Pecannüsse Holunderbeeren Walnüsse Haselnüsse Artischocke, gekocht Kidneybohnen Das hat einen hohen ORAC-Wert Schwarze Johannisbeeren Pistazien Milchschokolade Pflaumen Knoblauch, frisch Basilikum, frisch Mandeln Oliven, Kalamata Erdnüsse Granatapfel Blaubeeren Himbeeren Apfel Rotkohl, roh Datteln, Medjool Orangen Radieschensprossen Süßkartoffel, gebacken Cashews Avocado Rote Bete Chlorella Grünkohl, roh Weintrauben, rot Lebensmittel mit niedrigem ORAC-Wert Radieschen Grapefruit Brokkoli, roh Spinat, roh Paranüsse Mango Ofenkartoffel Petersilie, frisch Koksöl Sojasprossen Leinsamen Kiwi Banane Zwiebel Blumenkohl, roh Paprika, rot Pinienkerne Erbsen, roh Ananas Unsere Nahrungsergänzung für DichWir freuen uns, wenn Dir dieser Artikel Mehrwert für Deinen gesunden Alltag bietet. In besonders stressigen Phasen und bei erhöhtem Nährstoff-Bedarf empfehlen wir unseren BERRYMIX. Dieses fruchtige Pulver punktet mit Geschmack und ist reich an antioxidativen Nährstoffen! BERRY MIX200 g Pulver Nahrungsergänzungsmittel mit Heidelbeere, Haskap Beere, Vitamin C und Selen*** Mehr Infos ≫
Wie Ernährung   Deine Haut beeinflusst

Wissen & Fachbeiträge

Wie Ernährung Deine Haut beeinflusst

von/ durch Judith am Jun 19 2024
Wie Ernährung Deine Haut beeinflusst Mit einer gesunden Ernährung kannst Du das Erscheinungsbild und die Funktion Deiner Haut positiv beeinflussen! Unsere Haut ist nicht nur das größte Organ unseres Körpers und der direkte Kontakt zu unserer Umwelt, sondern auch ein sichtbarer Spiegel unserer Gesundheit. Angefangen bei Vitaminen und Mineralstoffen bis hin zu Antioxidantien und gesunden Fetten – die Nährstoffe, die Du täglich zu Dir nimmst, spielen eine entscheidende Rolle für die Hautgesundheit.Darüber hinaus kann der Darm ebenfalls einen entscheidenden Einfluss darauf nehmen, ob Dein Teint strahlt oder nicht. In diesem Artikel findest Du praktische Tipps, z.B. wie Du mit Deiner täglichen Ernährung, den richtigen Nährstoffen und entsprechender Darmpflege das Beste aus Deiner Haut holen kannst. 1. Welche Nährstoffe für die Hautgesundheit? Eine ausgewogene Ernährung, die alle Makronährstoffgruppen – Kohlenhydrate, Proteine und Fette – umfasst, ist entscheidend für die Gesundheit der Haut. Proteine liefern essentielle Aminosäuren, die für die Bildung von Kollagen und Elastin notwendig sind. Beides sind Proteine, die für die Festigkeit und Elastizität der Haut sorgen.Auch Fette, insbesondere Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, sind wichtig für die Aufrechterhaltung der Hautbarriere, die vor Feuchtigkeitsverlust und schädlichen Umwelteinflüssen schützt. Außerdem liefern Kohlenhydrate Energie für den Zellstoffwechsel und fördern die Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen, die die Hautgesundheit unterstützen. Eine ausreichende Zufuhr aller Makronährstoffe trägt also zur optimalen Funktion der Haut bei und kann Dich zum Strahlen bringen. Vitamine Vitamin A/ Vorstufe Beta-Carotin: Ist essenziell für die Hauterneuerung und die Reparatur geschädigter Hautzellen. Ein Mangel kann zu trockener, schuppiger Haut führen. Gute Lebensmittelquellen sind Karotten, Süßkartoffeln, Spinat und Leber, Eier sowie Milchprodukte. Vitamin C: Ist ein starkes Antioxidans, das die Kollagenproduktion unterstützt und die Haut vor freien Radikalen schützt. Es kann das Erscheinungsbild von feinen Linien und Falten verbessern. In Zitrusfrüchten, Beeren, Paprika, Sanddorn, Petersilie und Brokkoli findet sich besonders viel Vitamin C. Vitamin E: Wirkt ebenfalls als Antioxidans und hilft, die Haut vor Schäden durch UV-Strahlen und Umweltverschmutzung zu schützen. Es unterstützt die Hautfeuchtigkeit und die Fähigkeit zur Heilung. Nüsse, Samen, Weizenkeime und Avocado gelten als gute Quellen. Vitamin D: Wichtig für die Zellproduktion und die Gesundheit des Immunsystems. Ein Mangel kann Hautprobleme wie Akne und Psoriasis verschlimmern. Normalerweise wird über das Sonnenlicht (ohne Sonnencreme) Vitamin D in der Haut produziert. Sehr gut zur Ergänzung des Bedarfs eignen sich aber auch Nahrungsergänzung und mit Vitamin D angereicherte Lebensmittel. B-Vitamine: Biotin und andere B-Vitamine sind unverzichtbar für die Gesundheit und das Aussehen der Haut. Sie unterstützen eine Vielzahl von Prozessen, die zur Regeneration, Feuchtigkeitsbindung und zum Schutz der Haut beitragen. Wertvolle Lebensmittelquellen sind Haferflocken, Getreide, Nüsse, Samen, Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte. Mineralstoffe Zink: Unterstützt die Wundheilung und die Regulierung von Talg, was besonders bei Akne hilfreich sein kann. Zink findet sich reichlich in Fleisch, Käse, Schalentieren, Vollkorngetreide, Nüssen und Hülsenfrüchten. Selen: Ein weiteres Antioxidans, das die Haut vor Schäden schützt und Entzündungen reduziert. Lebensmittelquellen für Selen sind Paranüsse, Fisch, Eier und Vollkornprodukte. Eisen: In der Hautgesundheit spielt Eisen durch seine Funktionen im Sauerstofftransport, Zellwachstum, in der Enzymaktivität und durch seinen antioxidativen Schutz eine wichtige Rolle. Rotes Fleisch, Innereien, Geflügel, Hülsenfrüchte (auch Tofu), grünes Blattgemüse, Rote Bete, Sesam und Haferflocken zählen zu guten Quellen für Eisen. Konsumiere pflanzliche Eisenquellen für eine bessere Bioverfügbarkeit mit Vitamin-C-haltigen Lebensmitteln und nicht zusammen mit Kaffee, schwarzem oder grünem Tee. 2. Annabells Ernährungstipps für eine strahlende Haut Unsere Ernährungsexpertin Annabell sagt, dass eine hautgesunde Ernährung gar nicht so kompliziert sein muss. Achte auf eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung, die reich an Vitaminen, Mineralstoffen, gesunden Fetten und Antioxidantien ist.Um Deine Haut durch Ernährung optimal zu unterstützen, hat sie Dir hier einige praktische Tipps zusammengestellt, die Du sofort in Deinem Alltag umsetzen kannst. Aber bitte beachte, dass es einige Zeit dauern kann bis Du Veränderungen auf Deiner Haut bemerkst. Und neben der Ernährung können auch Stress, Schlafmangel sowie Umweltbelastungen die Gesundheit Deiner Haut negativ beeinflussen. Ausgewogen und regelmäßig EssenJe variantenreicher die Lebensmittel auf Deinem Teller sind, desto sicherer ist es, dass Du alle wichtigen Nährstoffe erhältst. Eine Mahlzeit sollte eine Mischung aus viel Gemüse, Vollkornprodukten, gesunden Fetten und Proteinen enthalten. Auch regelmäßige Mahlzeiten sind wichtig für einen ausgeglichenen Blutzuckerspiegel. Denn je größer die Schwankungen Deines Blutzuckerspiegels sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit für Heißhungerattacken und daraus resultierenden Hautunreinheiten. HydrationWasser ist essenziell für die Hautgesundheit. Es hält die Haut hydratisiert, unterstützt die Entgiftung und fördert die Elastizität. Trinke mindestens 8 Gläser (à 250 ml) Wasser pro Tag und erhöhe die Menge bei körperlicher Aktivität oder heißem Wetter. Elektrolyte im Wasser können die Aufnahme erhöhen. Reduzierung von Zucker und verarbeiteten LebensmittelnZucker und stark verarbeitete Lebensmittel können Entzündungen fördern und die Hautgesundheit beeinträchtigen. Und auch wenn diese Lebensmittel noch so verlockend sind: Reduziere den Konsum von zuckerhaltigen Getränken, Snacks und Fertiggerichten und setze stattdessen auf natürliche, unverarbeitete Lebensmittel. Probiotika und Präbiotika supplementieren Ein gesundes Darmmikrobiom lässt sich durch den Konsum von probiotischen Lebensmitteln wie Joghurt, Kefir, Sauerkraut und Kimchi sowie präbiotischen Lebensmitteln wie Zwiebeln, Knoblauch, Spargel und (grünen) Bananen fördern. Auch spezielle Ballaststoff-Mischungen oder sogenannte Synbiotika, eine Kombination aus Pro- und Präbiotika, können ergänzt werden. Diese unterstützen die Darmgesundheit und – Du hast es sicher schon geahnt - damit auch die Gesundheit der Haut. 3. Der Darm kann das Erscheinungsbild der Haut beeinflussen Die Ernährung spielt also eine zentrale Rolle für die Hautgesundheit. Durch die Aufnahme wichtiger Nährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, gesunde Fette und Antioxidantien kannst Du Deine Haut von innen heraus stärken und ihr helfen, gesund und strahlend zu bleiben. Darüber hinaus ist ein gesunder Darm entscheidend, da er nicht nur für die Aufnahme dieser Nährstoffe verantwortlich ist, sondern auch Entzündungen reguliert und Toxine ausscheidet. Indem Du auf eine ausgewogene Ernährung achtest und sowohl Deine Haut als auch Deinen Darm pflegst, kannst Du das Erscheinungsbild und die Gesundheit Deiner Haut nachhaltig verbessern.Welche wichtige Rolle der Darm bei der Gesundheit der Haut spielt kannst Du in unserem Blog-Artikel „Die Haut-Darm-Achse“ nachlesen. Hier erfährst Du unter anderem, dass chronische Entzündungen im Darm systemische Entzündungsreaktionen auslösen können, die sich negativ auf die Haut auswirken. Auch dass die Darmgesundheit die Fähigkeit des Körpers beeinflusst, wichtige Nährstoffe aufzunehmen, die für die Hautgesundheit unerlässlich sind.
Flohsamen:   Darmhelden des Alltags

Wissen & Fachbeiträge

Flohsamen: Darmhelden des Alltags

von/ durch Judith am Mai 29 2024
Flohsamen: Darmhelden des Alltags Flohsamen sind Pflanzensamen von Wegerichgewächsen aus Indien, die bereits seit Jahrhunderten als pflanzliches Heilmittel verwendet werden. Seit jeher kommen sie in der ayurvedischen und der Traditionellen Chinesischen Medizin zum Einsatz. Ihre Form erinnert an Flöhe – daher haben sie ihren Namen. Bekannt sind sie vor allem als Ballaststoff-Quelle, woraus ihre vielfältigen positiven gesundheitlichen Wirkungen resultieren. Hilfe bei Verdauungsproblemen mit Flohsamen Flohsamen bei Reizdarm und chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen Verbesserung der metabolischen Gesundheit mit Flohsamen Darmsanierung mit Flohsamenschalenpulver 1. Hilfe bei Verdauungsproblemen mit Flohsamen Flohsamen, insbesondere deren Schalen, können zur Verdauungsregulierung und zur Erhöhung der Darmperistaltik genutzt werden. Sie finden Verwendung bei bestehenden Verdauungsproblemen, wie Verstopfungen (Obstipation) oder Durchfall (Diarrhö). Aufgrund ihrer Schleimstoffe haben die Samen eine sehr hohe Quellfähigkeit . Bei diesen Schleimstoffen handelt es sich um wasserlösliche Polysaccharide, die zum Großteil aus Arabinose und Xylose (Arabinoxylan) bestehen. Die Wasserbindefähigkeit der Samen hilft dabei, den Stuhl gleitfähiger zu machen und dessen Volumen zu vergrößern. Dies wiederum erhöht den Druck auf die Darmwand, wodurch die Darmperistaltik angeregt und der Stuhl schneller ausgeschieden wird. So erleichtern sie den Stuhlgang bei Verstopfungen und können gleichzeitig die Wasserausscheidung bei Durchfall reduzieren. In einer Studie bei Patienten mit chronischer Verstopfung war die regelmäßige Einnahme von Flohsamen sogar effektiver als ein typischerweise zur Behandlung genutztes Abführmittel. 2. Flohsamen bei Reizdarm und CEDs Bei dem Reizdarm-Syndrom kommt es zu unphysiologisch starken Darmbewegungen, welche zu den typischen Symptomen wie Durchfall, Verstopfung, Blähungen, Völlegefühl und Bauchschmerzen führen. Durch die Förderung und Regulierung der Verdauungstätigkeit können Flohsamen die Reizdarm-Beschwerden lindern und somit Schmerzen reduzieren. [4,5] Auch bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED), wie Colitis Ulcerosa oder Morbus Crohn, zeigt die Einnahme der Samen positive Wirkungen auf das entzündliche Geschehen im Darm. Zum einen können Schmerzen und Verdauungsbeschwerden der CEDs gelindert werden, zum anderen fördern Flohsamen die Produktion anti-inflammatorischer Metabolite und reduzieren damit das Entzündungsgeschehen im Darm. In einer Studie mit Colitis Ulcerosa-Patient*innen zeigte sich durch die Einnahme von Flohsamen über 12 Monate beispielsweise eine erhöhte Produktion von anti-entzündlichen Stoffen (z.B. kurzkettige Fettsäuren wie Butyrat).Butyrat wird von Darmbakterien durch Fermentation der löslichen Ballaststoffe in den Flohsamen produziert und ist ein geschätztes Stoffwechselprodukt der nützlichen Darmbakterien. Folglich konnte durch die Flohsamen ein erneuter Krankheits-Schub bei den untersuchten Patient*innen verhindert werden. Außerdem waren die kleinen Samen in der Studie genauso wirksam wie das entzündungshemmende Medikament Mesalamin. 3. Verbesserung der metabolischen Gesundheit mit Flohsamen Neben ihren verdauungsfördernden Wirkungen haben Flohsamen auch auf Zivilisationskrankheiten positive Auswirkungen. Und es gibt zahlreiche Studien, die ihren positiven Effekt auf die metabolische Gesundheit belegen. Bei regelmäßiger Einnahme wirken die Samen blutzuckersenkend, verbessern das Lipidprofil und wirken Bluthochdruck entgegen. Damit leisten sie einen Beitrag zur Verringerung des Risikos für Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes mellitus Typ 2 und das Metabolische Syndrom. [7,8,9] Diabetes mellitus Typ 2Außerdem bewirkte die tägliche Einnahme von Flohsamen bei Patient*innen mit Diabetes mellitus Typ 2 eine signifikante und langfristige Verringerung des Blutzuckerspiegels (HbA1c-Verbesserung). Es wird vermutet, dass die von den Flohsamen gebildete Schleimschicht die Aufnahme von Glucose im Darm verlangsamt. So kann ein starker Blutzuckeranstieg nach dem Essen vermieden werden. Übergewicht und hohes CholesterolIn einer Studie an Patient*innen mit Übergewicht/ Adipositas wurde der Effekt von Flohsamen, zusätzlich zu einer allgemein gesunden Ernährung, untersucht. Es zeigte sich eine signifikante Verbesserung der Blutfettwerte, mit Reduktion des Gesamt- sowie LDL-Cholesterols („schlechtes“ Cholesterol) und Erhöhung des HDL-Cholesterols („gutes“ Cholesterol). Dieser Effekt war bei einer Kombination aus Flohsamen mit einer allgemein gesunden Ernährung am stärksten, konnte aber auch beobachtet werden, wenn die Probanden nur Flohsamen (zu ihrer gewohnten Ernährung) ergänzten. Vermutlich binden die Samen im Darm Gallensäuren - die im Rahmen der Fettverdauung ausgeschüttet werden - welche dann wiederum vermehrt mit dem Stuhl ausgeschieden werden. Da der Körper jene Gallensäuren aber für die Verdauung benötigt, stellt er diese aus Cholesterol neu her, wodurch der Cholesterin-Spiegel schließlich sinkt. Darüber hinaus tragen Flohsamen durch ihren hohen Ballaststoff-Gehalt zu einem verringerten Hungergefühl bei. Durch die längere Sättigung kann Übergewicht entgegengewirkt werden. 4. Darmsanierung mit Flohsamenschalenpulver Häufig wird die Einnahme von Flohsamen auch im Rahmen einer „Darmreinigung“ bzw. „-sanierung“ empfohlen. Durch ihre anregende Wirkung auf die Darmperistaltik, sollen Flohsamen Ablagerungen im Darm lockern und so deren Ausscheidung erleichtern. Zusätzlich kleiden die enthaltenen Schleimstoffe die Darmschleimhaut aus und bilden so eine schützende Schicht. Zudem wird diskutiert, ob die Samen Toxine oder andere Schadstoffe (z.B. Schwermetalle) im Darm direkt binden können, sodass sich diese nicht in Gewebe und Organen ablagern, sondern vermehrt ausgeschieden werden. In einer Studie an Mäusen konnte dieser Effekt bestätigt werden – Flohsamen erhöhten hier die Ausscheidung von Blei und reduzierten die Aufnahme des Schwermetalls in körpereigenes Gewebe (v.A. in der Leber). Ein wissenschaftlicher Nachweis beim Menschen fehlt hierzu aber noch. Wie Du siehst, sind Flohsamen echte gastrointestinalen Helden, allerdings nur solange man sie nimmt! Denke bitte daran, Flohsamen(schalen) immer mit reichlich Wasser einzunehmen. Die Samenschalen quellen bis um das 20-fache ihres Ursprungsvolumens (Hulk wäre neidisch darauf!).Unser Flohsamenschalenpulveraus biologischer Erzeugung kommt in Kapseln daher, deshalb sind sie ganz besonders praktisch einzunehmen und ganz leicht in den Alltag zu integrieren. Wir haben die Produktlinie digest für Dich entwickelt. Für ein Plus an Ballaststoffen und anderen wertvollen Inhaltsstoffen für die Verdauung.