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Wissen & Fachbeiträge
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Antioxidantien: Schutz vor freien Radikalen
von/ durch Judith
am Aug 29 2024
Antioxidantien: Schutz vor freien Radikalen
Antioxidantien sind Moleküle, die unser Körper auf natürliche Weise produziert und idealerweise über die Ernährung bekommt. Sie sind essentiell, um den Körper vor den schädlichen Auswirkungen von oxidativem Stress zu schützen. Dabei entsteht oxidativer Stress, wenn es ein Ungleichgewicht zwischen freien Radikalen und Antioxidantien gibt. Und das kann kurz- und langfristig zu gravierenden Zellschäden führen.Umwelteinflüsse sowie Stress spielen eine entscheidende Rolle bei der Erhöhung der freien Radikale im Körper und tragen somit zu oxidativem Stress bei. In den letzten Jahren haben Antioxidantien viel Aufmerksamkeit in der Wissenschaft erhalten, insbesondere in der Diskussion um ihre potenziellen gesundheitlichen Vorteile. Doch was sind Antioxidantien genau, wie wirken sie, und worin sind sie enthalten?
1. Was sind Antioxidantien?
Antioxidantien sind chemische Verbindungen, die freie Radikale neutralisieren. Freie Radikale sind instabile Moleküle, die bei Stoffwechselprozessen im Körper entstehen und eine ungepaarte Anzahl von Elektronen besitzen. Aufgrund ihrer Instabilität neigen sie dazu, Elektronen von anderen Molekülen zu "stehlen", was zu Zellschäden führen kann. Dieser Vorgang wird als Oxidation bezeichnet und ist vergleichbar mit dem Rosten von Metall oder dem Braunwerden eines Apfels nach dem Anschneiden.Antioxidantien wirken quasi als „Elektronenspender“, indem sie den freien Radikalen ihre eigenen Elektronen zur Verfügung stellen, ohne dabei selbst instabil zu werden. Dadurch verhindern sie die Oxidation und die potenziellen Zellschäden, die freie Radikale verursachen können. Zu den bekanntesten Antioxidantien zählen Vitamin C, Vitamin E, Beta-Carotin, Selen und Polyphenole, die in Pflanzen, auch in pflanzlichen Lebensmitteln, vorkommen. Eine detaillierte Liste über Lebensmittel reich an Antioxidantien bekommst Du am Ende dieses Artikels.
2. Woher kommen freie Radikale?
Freie Radikale entstehen natürlicherweise und unvermeidlich während des aeroben Stoffwechsels im Körper, beispielsweise bei der Atmung und bei der Energiegewinnung in den Mitochondrien. Doch auch äußere Faktoren wie Umweltverschmutzung, Zigarettenrauch, Alkohol, UV-Strahlung und bestimmte Chemikalien können die Menge an freien Radikalen erhöhen. Das ist an sich kein Problem, solange unser Körper über ausreichend Antioxidantien verfügt, um diese zusätzlichen freien Radikale in Schach zu halten.Ein Übermaß an freien Radikalen kann nämlich zu oxidativem Stress führen. Und oxidativer Stress wird schon länger mit einer Vielzahl von Erkrankungen in Verbindung gebracht. Etliche wissenschaftliche Studien haben sich in den vergangenen Jahrzehnten mit den Auswirkungen von Antioxidantien auf die Gesundheit befasst. Insbesondere bei chronischen Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, degenerativen Erkrankungen und bestimmten Krebsarten wurde der Zusammenhang zwischen einem höheren Konsum von Antioxidantien und einer Verringerung des Krankheitsrisikos untersucht. Einige Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass bestimmte Antioxidantien die Zellen vor Schäden schützen und entzündungshemmende Wirkungen haben können. [2, 3] Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Forschung über die genauen Mechanismen und das optimale Maß an Antioxidantien noch nicht abgeschlossen ist. Sowohl natürliche Quellen als auch Nahrungsergänzungsmittel natürlichen Ursprungs können allerdings eine sinnvolle Rolle spielen, um die antioxidative Kapazität des Körpers zu stärken.
3. Die Bedeutung von Antioxidantien in der Ernährung
Antioxidantien sind in vielen alltäglichen Lebensmitteln vorhanden. Obst und Gemüse wie Beeren, Spinat und Brokkoli sind besonders reich an antioxidativen Verbindungen. Auch Nüsse, Samen, grüner Tee und sogar (dunkle) Schokolade enthalten verschiedene Arten von Antioxidantien, die helfen können, den Körper vor den schädlichen Wirkungen von freien Radikalen zu schützen.Der regelmäßige Verzehr dieser Lebensmittel wird oft mit einer besseren allgemeinen Gesundheit in Verbindung gebracht. Zum Beispiel hat Vitamin C, das in Zitrusfrüchten, Paprika und Beeren vorkommt, eine starke antioxidative Wirkung. Es unterstützt das Immunsystem, fördert die Kollagenbildung und schützt die Zellen vor oxidativen Schäden. Ähnlich verhält es sich mit Vitamin E, das in Nüssen, Samen und zum Beispiel in Avocados enthalten ist. Vitamin E hilft dabei, Zellmembranen zu schützen und unterstützt auch die Immunfunktion.Polyphenole, die in Lebensmitteln wie grünem Tee, Obst und Gemüse sowie dunkler Schokolade vorkommen, sind eine weitere wichtige Gruppe von Antioxidantien. Sie sind für ihre entzündungshemmenden und kardioprotektiven Eigenschaften bekannt.Es ist wichtig, täglich verschiedene Antioxidantien über die Ernährung aufzunehmen, da unterschiedliche Antioxidantien im Körper auf spezifische Weise wirken und verschiedene Schutzmechanismen bieten. Durch den Verzehr einer Vielfalt an antioxidativen Lebensmitteln kannst Du sicherstellen, dass der Körper umfassend vor freien Radikalen geschützt wird und die verschiedenen Zelltypen optimal unterstützt werden.
4. Natürliche Quellen für Antioxidantien
Antioxidantien sitzen in der Schale von Früchten, sind in der Farbe von Gemüse enthalten und lassen sich sogar zahlreich in Kaffee und Kakao finden. Jedoch sind sie nur in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Deshalb macht es großen Sinn, eine Vielfalt an Gemüse, Obst und anderen pflanzlichen Lebensmitteln in den Speiseplan zu integrieren.Anhand des ORAC-Wertes (Oxygen Radical Absorbance Capacity) kann bei jedem pflanzlichen Lebensmittel die antioxidative Kraft pro 100 g ermittelt werden. Grundsätzlich hängt dies mit der Konzentration an antioxidativen Nährstoffen und sekundären Pflanzenstoffen zusammen.Wir haben Dir eine Liste mit Lebensmitteln zusammengestellt, die aufgrund ihrer Menge an Antioxidantien gerne öfter auf dem Speiseplan stehen dürfen:
Sehr hoher ORAC-Wert
Matcha
Nelken, gemahlen
Zimt
Vanilleschote
Kurkuma, gemahlen
Muskatnuss
Ingwer, frisch und gemahlen
Salbei, frisch
Thymian, frisch
Oregano, frisch
Dunkle Schokolade
Pecannüsse
Holunderbeeren
Walnüsse
Haselnüsse
Artischocke, gekocht
Kidneybohnen
Hoher ORAC-Wert
Schwarze Johannisbeeren
Pistazien
Milchschokolade
Pflaumen
Knoblauch, frisch
Basilikum, frisch
Mandeln
Oliven, Kalamata
Erdnüsse
Granatapfel
Blaubeeren
Himbeeren
Apfel
Rotkohl, roh
Datteln, Medjool
Orangen
Radieschensprossen
Süßkartoffel, gebacken
Cashews
Avocado
Rote Bete
Chlorella
Grünkohl, roh
Weintrauben, rot
Moderater ORAC-Wert
Radieschen
Grapefruit
Brokkoli, roh
Spinat, roh
Paranüsse
Mango
Ofenkartoffel
Petersilie, frisch
Koksöl
Sojasprossen
Leinsamen
Kiwi
Banane
Zwiebel
Blumenkohl, roh
Paprika, rot
Pinienkerne
Erbsen, roh
Ananas
Antioxidantien sind unverzichtbare Moleküle, die den Körper vor den schädlichen Wirkungen von freien Radikalen schützen. Eine ausgewogene Ernährung, die reich an natürlichen Antioxidantien ist, kann dazu beitragen, das Risiko von oxidativem Stress und den damit verbundenen chronischen Erkrankungen zu reduzieren.Nahrungsergänzungsmittel bieten eine zusätzliche Möglichkeit, die antioxidative Abwehr des Körpers zu stärken, insbesondere in Situationen, in denen die Aufnahme über die Nahrung allein nicht ausreicht. Auch in Zeiten erhöhten Bedarfs, zum Beispiel bei erhöhtem Stress oder erhöhter Schadstoffbelastung, kann die ergänzende Einnahme von Antioxidantien unserer Erfahrung nach sinnvoll sein.
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Die Haut-Darm-Achse: Was ist das?
von/ durch Judith
am Aug 01 2024
Die Haut-Darm-Achse
Schon mal von der Haut-Darm-Achse gehört? So wird die komplexe Beziehung zwischen der Darmgesundheit und der Hautgesundheit genannt. Ein gesundes Darmmikrobiom kann das Immunsystem stärken und dabei helfen, Entzündungen zu reduzieren. Und das kann sich dann aufgrund der Haut-Darm-Achse positiv auf die Haut auswirken. Umgekehrt können Hautprobleme ein Indiz für ein Ungleichgewicht im Darm sein. Ein integrativer Ansatz für die Pflege und Erhaltung der Hautgesundheit macht mit dem Wissen um diese bidirektionale Beziehung absolut Sinn.In diesem Artikel erfährst Du mehr zu diesem spannenden Forschungsfeld. Darüber hinaus geben wir erste Impulse, was Du selbst tun kannst, um Deine Haut über den Darm zu stärken.
1. Was ist die Haut-Darm-Achse?
Der enge Zusammenhang zwischen Haut und Darm wird schon durch ihre Entwicklungsgeschichte deutlich. Denn in der Embryonalentwicklung unterscheidet man 3 Keimblätter, aus denen der gesamte Körper gebildet wird. Dabei entwickeln sich aus dem Ektoderm (erstes Keimblatt) die oberste Hautschicht (Epidermis) und die Auskleidung von Vorder- und Enddarm. Und deshalb erscheint es nicht mehr wie ein Zufall, dass diese beiden Organe auch in ihren Funktionen verbunden sind.Der Darm spielt eine zentrale Rolle bei der Immunabwehr, bei der Nährstoffaufnahme und in der Entgiftung. Das Mikrobiom im Darm umfasst die Gemeinschaft von Billionen Mikroorganismen, die in und auf unserem Körper leben. Es besteht aus einer vielfältigen Population von Bakterien, Viren und Pilzen, die eine entscheidende Rolle bei der Verdauung, der Immunregulation und der Nährstoffaufnahme spielen.Auch auf Deiner Haut leben zahlreiche Mikroorganismen. Sie bilden das Hautmikrobiom und helfen, die Hautbarriere aufrechtzuerhalten. Außerdem schützen sie uns vor pathogenen Keimen und unterstützen die Immunabwehr. Die Verbindung zwischen den beiden Mikrobiomen, oft als Haut-Darm-Achse bezeichnet, beruht auf der Kommunikation über immunologische und biochemische Signale.Ist das Gleichgewicht Deines Darmmikrobioms gestört, bekannt als Dysbiose, kann dies zu einer Vielzahl von gesundheitlichen Problemen führen, einschließlich Hautveränderungen. Denn so ein Ungleichgewicht kann systemische Entzündungsreaktionen hervorrufen, die sich negativ auf die Haut auswirken und zu Hauterkrankungen wie Akne, Ekzemen und Psoriasis führen können.Umgekehrt kann ein ausgeglichenes Darmmikrobiom eine gesunde Haut fördern, da ein gesunder Darm entzündungshemmende Signale sendet und wichtige Nährstoffe bereitstellt, die für die Hautgesundheit notwendig sind. Über die Darm-Hirn-Achse sind Darm und Haut also miteinander verbunden und Metabolite der Darmbakterien, wie z.B. kurzkettige Fettsäuren, können über diese Verbindung das Hautmilieu direkt beeinflussen.
2. Entzündungsregulation über die Haut-Darm-Achse
Chronische Entzündungen im Darm können systemische Entzündungsreaktionen auslösen, die sich negativ auf die Haut auswirken. Entzündliche Hauterkrankungen wie atopische Dermatitis, Psoriasis, Rosazea und Akne sind oft mit chronischen Entzündungen verbunden.Eine Dysbiose und eine damit einhergehende Störung der Haut-Darm-Achse kann zu einer gestörten Hautbarriere führen und chronisch-entzündliche Hauterkrankungen begünstigen. Dagegen können ein gesundes Darm- und Hautmikrobiom entzündliche Prozesse regulieren und so das Hautbild verbessern. [2, 3, 4]
3. Immunfunktion und Nährstoffaufnahme
Der Darm enthält etwa 70% der Immunzellen des Körpers. Eine gesunde Darmflora unterstützt die Immunabwehr und kann helfen, Hautinfektionen und Hautveränderungen zu verhindern. Eine Dysbiose kann jedoch zu einer überaktiven Immunantwort führen, die wiederum entzündliche Hauterkrankungen verschlimmern kann. Außerdem ist der Darm verantwortlich für die Aufnahme von Nährstoffen, die für die Hautgesundheit wichtig sind, wie Vitamine, Mineralstoffe und Fettsäuren. Und funktioniert der Darm nicht wie er soll, kann die Nährstoffaufnahme beeinträchtigt sein. Das kann dann zu Mängeln führen, die sich negativ auf die Haut auswirken können. Wichtige Vitamine für die Haut sind antioxidative Vitamine, wie Vitamin A, C, E und D. Zink, Selen und Omega-3-Fettsäuren sind ebenfalls essenziell für eine gesunde Haut und sollten täglich eingenommen werden. Wir empfehlen hier unsere veganen Omega-3-Kapseln und unser DAYCARE.
4. So unterstützt Du Dein Mikrobiom
Es gibt Hinweise darauf, dass das Darmmikrobiom durch die Produktion von Stoffwechselprodukten, sogenannte Metaboliten wie kurzkettige Fettsäuren, direkt mit dem Mikrobiom der Haut kommunizieren kann. Und diese Metaboliten können entzündungshemmende oder -fördernde Wirkungen haben und somit das Hautbild beeinflussen. Damit diese Metabolite überhaupt entstehen können, brauchen Deine nützlichen Darmbakterien das richtige Futter, das sie verstoffwechseln können. Hier kommen vor allem Ballaststoffe ins Spiel, denn sie bilden das Futter für unsere kleinen Helferlein.Pro- und Präbiotika: Die Einnahme von Probiotika und Präbiotika kann das Darmmikrobiom positiv beeinflussen. Probiotika sind lebende nützliche Bakterien. Und Präbiotika sind Nahrungsfasern, die das Wachstum dieser Bakterien fördern. Studien zeigen, dass Probiotika helfen können, entzündliche Hauterkrankungen zu lindern. [7, 8] Dieser positive Einfluss beläuft sich jedoch in der Regel auf den Zeitraum der Einnahme von Pro- und Präbiotika.Es ist also wichtig, seinen nützlichen Darmbakterien langfristig gute und abwechslungsreiche Nahrungsquellen zu bieten. So können sie sich vermehren und gedeihen. Wir empfehlen Dir eine vielfältige und ballaststoffreiche Ernährung oder spezielle Ballaststoff-Mischungen, die wertvolle Präbiotika enthalten. Unser FIBERMIX eignet sich hier sehr gut.Ernährung: Es ist so einfach und logisch und dennoch für die meisten von uns schwer durchzuziehen, aber eine ausgewogene Ernährung, die reich an Ballaststoffen, Vitaminen und Antioxidantien ist, unterstützt ein gesundes Darmmikrobiom und damit auch die Hautgesundheit. Diversität in der Auswahl der pflanzlichen Lebensmittel ist dabei der Schlüssel zum Erfolg, denn jeder Bakterienstamm hat sein individuelles Lieblingsfutter.Extra-Tipp: Versuch doch mal auf stark verarbeitete Lebensmittel, übermäßig Wurstwaren und Zucker so oft wie möglich zu verzichten. Das kann Entzündungen reduzieren und die Hautbarriere stärken. Außerdem lohnt es sich, 30 verschiedene pflanzliche Lebensmittel in den Speiseplan zu integrieren. Am Anfang klingt das vielleicht viel, aber Du gewöhnst Dich schnell daran!
5. Fazit: Haut- und Darmgesundheit hängen zusammen
Der „Informationsaustausch“ über die Haut-Darm-Achse unterstreicht die enge Verbindung zwischen Darm- und Hautgesundheit. Ein gesunder Darm kann Entzündungen regulieren, die Immunfunktion unterstützen und die Nährstoffversorgung der Haut sicherstellen.Durch eine bewusste Ernährung und die Förderung eines gesunden Darmmikrobioms kannst Du die Gesundheit Deiner Haut nachhaltig verbessern. Diese Erkenntnisse bieten neue Ansätze zur Behandlung und Prävention von Hauterkrankungen und sie betonen die Bedeutung eines interdisziplinären Gesundheitsansatzes.
Bei hu'care® haben wir uns natürlich auch hierzu Gedanken gemacht. Eine Unterstützung zur Versorgung Deines Darmmikrobioms findest Du in unserer Produktlinie digest. Gerne beraten wir Dich persönlich, damit Du Deine ideale Nährstoffergänzung für Dich, Deinen Darm und Deine Haut findest.
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Entzündungen: Richtige Ernährung kann helfen
von/ durch Judith
am Jun 20 2024
Entzündungen: Richtige Ernährung kann helfen
Entzündungen sind normale und wichtige Reaktionen des Körpers. Das Immunsystem versucht so Krankheitserreger und Schadstoffe unschädlich zu machen. Es gibt verschiedene Arten von Entzündungen, die mit der Anpassung der Ernährung und des Lebensstils positiv beeinflusst werden können. Erfahre in unserem Artikel, was Du bei Entzündungen tun kannst!
Was sind Ursachen für Entzündungen?
Anti-entzündliche Omega-3-Fettsäuren
Was sind „stille“ Entzündungen und warum machen sie krank?
Natürliche Quellen für Antioxidantien
1. Was sind Ursachen für Entzündungen?
KrankheitserregerSchädliche Bakterien und Viren können nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich zu entzündlichen Prozessen führen. Wenn bei einem Unfall ein Splitter (Fremdkörper) oder Bakterien in die Wunde gelangen, dann versucht das Immunsystem mit einer Entzündung diese zu entfernen.Bei einer Bronchitis entzündet sich die Schleimhaut der Bronchien aufgrund von Viren. Eine Blasenentzündung entsteht z. B. durch Bakterien, die sich an der Blasenwand festsetzen. In jedem dieser Fälle werden im Zweifelsfall eine ärztliche Abklärung sowie passende Medikamente erforderlich.
AutoimmunerkrankungViele Entzündungen sind äußerlich nicht sichtbar, sondern spielen sich unbemerkt im Inneren ab. So auch bei Autoimmunerkrankungen. Bei einer Autoimmunerkrankung werden fälschlicherweise körpereigene Zellen und Organe angegriffen. Da der Körper diese Körperstrukturen als schädlich anerkennt, versucht er mithilfe von entzündlichen Prozessen diese zu beseitigen.Betroffene einer Autoimmunerkrankung, wie z.B. von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen oder Endometriose, profitieren von einer anti-entzündlichen Ernährung. Diese besteht in der Regel aus reichlich Antioxidantien, Omega-3-Fettsäuren und wenig Fleisch.
Falsche ErnährungZu viel raffinierter Zucker, zu viele Weißmehlprodukte und Transfette können langfristig krank machen. Neben Wurstwaren und rotem Fleisch fördern sie besonders stark Entzündungen. Außerdem kann bei der falschen Ernährung übermäßiges Bauchfett entstehen, das zusätzlich entzündlich wirkt.Viel frisches Gemüse und Obst, das reich an Antioxidantien und Vitalstoffen ist, sowie Omega-3-Fettsäuren und Ballaststoffe wirken anti-entzündlich.
2. Anti-entzündliche Omega-3-Fettsäuren
Omega-3-Fettsäuren gehören zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren und wirken entzündungshemmend. Sie können therapeutisch bei entzündlichen Erkrankungen angewendet werden. Außerdem sollten sie Teil der täglichen Ernährung sein, da sie auch als Bausubstanz der Zellmembran unabdingbar für den Körper sind.Leider sind Omega-3-Fettsäuren in nur wenigen Lebensmitteln enthalten, eine Ergänzung kann deshalb von großer Bedeutung für die eigene Gesundheit sein. Hier findest Du unsere Omega-3-Kapseln.Das Verhältnis von Omega-3-Fettsäuren zu Omega-6-Fettsäuren sollte 1:5 betragen. Durch viel Frittiertes, Fast Food und Fleisch in der heutigen Ernährung vieler Menschen, ist der Anteil an Omega-6-Fettsäuren meist deutlich zu hoch.
Die 3 wichtigsten Vertreter von Omega-3-Fettsäuren stellen wir Dir hier vor:
EPA – EicosapentaensäureDie Mindestzufuhr von EPA liegt bei 200 mg täglich. EPA ist in Fischöl und fettem Fisch, wie Makrelen, Thunfisch, Hering und Lachs, zu finden. Aber auch spezielle Mikroalgen und Öle daraus enthalten diese Omega-3-Fettsäure.
DHA – DocosahexaensäureAuch beim DHA liegt die tägliche Dosis bei mindestens 200 mg. Als Therapie bei Erkrankungen angewendet kann die tägliche Dosis auf bis zu 5 g steigen. DHA ist ebenfalls in fettem Kaltwasserfisch vorhanden und in Algen, wie z.B. Schizochytrium.
ALA – Alpha-Linolensäure Als Vorstufe von DHA bildet die Alpha-Linolensäure eine pflanzliche Omega-3-Fettsäure. Täglich sollten mindestens 1 g Alpha-Linolensäure über die Ernährung oder ergänzend eingenommen werden. Im besten Fall sind es 7 – 10 g am Tag. Gute Quellen dafür sind Leinöl, Hanfsamen, Walnüsse und das Öl daraus.
3. Was sind „stille“ Entzündungen und warum machen sie krank?
Zu wenig entzündungshemmende Nährstoffe können Entzündungen begünstigen. Eine stille Entzündung wird meist gar nicht direkt bemerkt, aber im Körper laufen permanent Entzündungsprozesse ab. Und diese sorgen dafür, dass die Entzündungswerte (z.B. der CRP-Wert im Blut) sowie weiße Blutkörperchen (Leukozyten) ständig erhöht sind.Was sind mögliche Symptome einer stillen Entzündung?
unerklärliche Erschöpfung
häufige Kopf- und Gelenkschmerzen
starke Infektanfälligkeit
unerklärliche Konzentrationsprobleme
Durch eine unbemerkte stille Entzündung können nicht nur Lebensqualität und Wohlbefinden leiden, sondern langfristig auch zahlreiche Erkrankungen entstehen.Chronische Erkrankungen und EntzündungsprozesseInsbesondere bei Erkrankungen, die bisher nicht vollständig verstanden werden konnten, scheinen entzündliche Prozesse eine große Rolle zu spielen. Dazu zählen zum Beispiel chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, rheumatoide Arthritis oder Hautkrankheiten wie Psoriasis. [1,2] Darüber hinaus konnten sogar genetische Gemeinsamkeiten bei Betroffenen dieser Erkrankungen gefunden werden, was nahe legt, dass ähnliche Entstehungsmechanismen zugrunde liegen. Auch bei der Entstehung von Krebs scheinen chronische Entzündungen eine maßgebliche Rolle zu spielen. Weil zunehmend Gemeinsamkeiten bei solchen entzündlich bedingten Erkrankungen erkannt werden, hat sich inzwischen sogar eine „Inflammation Center Initiative“ (Inflammation = engl. Für Entzündung) etabliert. Lebensweise und Ernährung sind maßgeblich an der Entstehung einer stillen Entzündung beteiligt. Beispielsweise produziert Bauchfett – insbesondere das sogenannte „viszerale Fett“ – eine Vielzahl an entzündlichen Mediatoren. Dazu zählen entzündungsfördernde Zytokine (Botenstoffe des Immunsystems) oder freie Fettsäuren, die in zu hoher Konzentration zu einer Lipotoxizität führen können. Je mehr Bauchfett also da ist, desto höher wird die Wahrscheinlichkeit für eine unbemerkte Entzündung.Auch Stress führt zu vermehrt entzündlichem Geschehen. In Studien konnte ein direkter Zusammenhang zwischen dem Stressempfinden und der Ausschüttung entzündlicher Botenstoffe gefunden werden. Und dies kann auch eine Erklärung dafür sein, warum Stress langfristig krank macht. Wenn Du also häufig zu Chips, Fleisch, Süßigkeiten und Backwaren greifst, kann es in Kombination mit viel Stress, wenig Bewegung und schlechtem Schlaf irgendwann zu viel für Deinen Körper sein.Die Bedeutung unseres Darmmikrobioms in Bezug auf chronische Entzündungsprozesse wird in diesem Zusammenhang immer deutlicher. Mittlerweile wissen wir, dass das Darmmikrobiom auch von unserer Ernährung beeinflusst wird und wir folglich unseren Teil zur Reduzierung von entzündlichen Prozessen mithilfe unserer täglichen Ernährung beitragen können.Eine abwechslungsreiche und vollwertige Ernährung mit Ballaststoffen, gesunden Fetten und reichlich Antioxidantien kann Deinen Körper dabei unterstützen, stille Entzündungen vorzubeugen oder zu beseitigen.
4. Natürliche Quellen für Antioxidantien
Oxidativer Stress ist die Ursache für viele Erkrankungen und kann Entzündungen befeuern. Und dieser Stress entsteht im Körper, wenn ein Ungleichgewicht zwischen oxidativen und antioxidativen Substanzen (Antioxidantien) und Prozessen herrscht.Dann können die freien Radikale, bedingt durch zu viel Stress, Umweltgifte, Chemikalien und industriell verarbeitete Lebensmittel das Gleichgewicht unserer Zellen und sogar unserer DNA gefährden.Antioxidantien sitzen in der Schale von Früchten, sind in der Farbe von Gemüse enthalten und lassen sich sogar zahlreich in Kaffee und Kakao finden. Jedoch sind sie nur in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Deshalb macht es großen Sinn, eine Vielfalt an Gemüse, Obst und Co. in den Speiseplan zu integrieren.Anhand des ORAC-Werts (Oxygen Radical Absorbance Capacity) kann bei jedem pflanzlichen Lebensmittel die antioxidative Kraft ermittelt werden. Grundsätzlich hängt dies mit der Konzentration an antioxidativen Nährstoffen und sekundären Pflanzenstoffen zusammen.Wir von hu‘care® haben Dir eine Liste mit den besten Antioxidantien zusammengestellt!
Lebensmittel mit sehr hohem ORAC-Wert
Matcha
Nelken, gemahlen
Zimt
Vanilleschote
Kurkuma, gemahlen
Muskatnuss
Ingwer, frisch und gemahlen
Salbei, frisch
Thymian, frisch
Oregano, frisch
Dunkle Schokolade
Pecannüsse
Holunderbeeren
Walnüsse
Haselnüsse
Artischocke, gekocht
Kidneybohnen
Das hat einen hohen ORAC-Wert
Schwarze Johannisbeeren
Pistazien
Milchschokolade
Pflaumen
Knoblauch, frisch
Basilikum, frisch
Mandeln
Oliven, Kalamata
Erdnüsse
Granatapfel
Blaubeeren
Himbeeren
Apfel
Rotkohl, roh
Datteln, Medjool
Orangen
Radieschensprossen
Süßkartoffel, gebacken
Cashews
Avocado
Rote Bete
Chlorella
Grünkohl, roh
Weintrauben, rot
Lebensmittel mit niedrigem ORAC-Wert
Radieschen
Grapefruit
Brokkoli, roh
Spinat, roh
Paranüsse
Mango
Ofenkartoffel
Petersilie, frisch
Koksöl
Sojasprossen
Leinsamen
Kiwi
Banane
Zwiebel
Blumenkohl, roh
Paprika, rot
Pinienkerne
Erbsen, roh
Ananas
Unsere Nahrungsergänzung für DichWir freuen uns, wenn Dir dieser Artikel Mehrwert für Deinen gesunden Alltag bietet. In besonders stressigen Phasen und bei erhöhtem Nährstoff-Bedarf empfehlen wir unseren BERRYMIX. Dieses fruchtige Pulver punktet mit Geschmack und ist reich an antioxidativen Nährstoffen!
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Nährstoffe: Bist Du unterversorgt?
von/ durch Corinna
am Apr 01 2023
Nährstoffe: Bist Du unterversorgt?
Damit Körper und Geist richtig funktionieren können, brauchen sie Nährstoffe – und zwar Makro- und Mikronährstoffe. Doch was ist das eigentlich genau? Und wieviel brauchst Du von diesen Nährstoff-Gruppen?Vielleicht hast Du auch das Gefühl, nicht richtig versorgt zu sein. In diesem Artikel geben wir Dir Tipps für Deinen Alltag und versorgen Dich mit Infos rund um kritische Nährstoffe. Viel Spaß beim Lesen!
Was sind Makronährstoffe?
Wie bemerkst Du einen Mangel an Nährstoffen?
Natürliche Quellen für kritische Nährstoffe
1. Was sind Makro-Nährstoffe?
Makronährstoffe wie Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett sind die Haupt-Energielieferanten für Deinen Körper. Je nach Gesamtenergiebedarf – der sich nach Deiner Aktivität und Deiner Körperbeschaffenheit richtet – ist der Bedarf an diesen Stoffen unterschiedlich hoch. Aber das Verhältnis der täglich zugeführten Makronährstoffe darf in der Regel so aussehen:
50 – 55 % Kohlenhydrate
10 – 15 % Eiweiß
30 – 35 % Fett
KOHLENHYDRATEWir unterscheiden Einfach-, Zweifach- und Mehrfachzucker. Je mehr Moleküle verbunden sind, desto länger braucht Dein Körper, um den Zucker abzubauen und umso langsamer steigt Dein Insulinspiegel. Sind Kohlenhydrate nicht verdaulich sprechen wir von Ballaststoffen. Diese sind für die Darmfunktion sowie für die Gesundheit des Darm-Mikrobioms sehr wichtig.Der Einfachzucker Glukose ist essenziell für den Energiestoffwechsel; das Gehirn z.B. kann nur Glukose für seine Energiegewinnung verwenden. Allerdings musst Du ihn nicht als Einfachzucker aufnehmen, da Dein Verdauungstrakt jeden Zucker in Einfachzucker umwandeln kann.
EIWEISSEiweiße - auch Proteine genannt - bestehen aus Aminosäure-Ketten. Von den 20 verschiedenen Aminosäuren kann unser Körper 11-12 nicht selbst herstellen. Deshalb müssen diese regelmäßig mit der Ernährung aufgenommen werden.Weil Eiweiß ein unverzichtbarer Grundbaustein für die Zellen des menschlichen Körpers ist, sollte ein gesunder und ausgewachsener Mensch täglich 50 – 60 g davon essen. Achte darauf die Eiweißzufuhr auf 2 – 3 Mahlzeiten über den Tag zu verteilen, denn der Körper kann nur begrenzt Eiweiß pro Mahlzeit verstoffwechseln.Bei einer tierproduktfreien Ernährung solltest Du auf die Bioverfügbarkeit der pflanzlichen Eiweißquelle und die richtige Kombination dieser achten.
FETTFett ist ein wichtiger Energielieferant für den Körper und unerlässlich für die Produktion von Hormonen und Zellen. Insbesondere Frauen dürfen sich gerne daran erinnern und sollten in ihren fruchtbaren Jahren und bei Kinderwunsch keine Angst vor Fett haben.Es werden gesättigte, einfach ungesättigte und mehrfach ungesättigte Nahrungsfette unterschieden. Je höher die Sättigung eines Fettes ist, desto fester ist es (z.B. Butter oder Schmalz). (Mehrfach) ungesättigte Fettsäuren, z.B. Omega-3-Fettsäuren, sollten bevorzugt werden. Enthalten sind sie in Leinöl, Olivenöl, Algenöl oder fettem Fisch.Omega-3-Fettsäuren wirken anti-entzündlich und sollten am besten täglich auf den Teller kommen.
2. Wie bemerkst Du einen Mangel an Nährstoffen?
Grundsätzlich sind die Deutschen gut aufgestellt, wenn es um die Zufuhr von Makronährstoffen, wie Kohlenhydraten, Eiweiß und Fett geht. Nicht selten kommen aber zu wenige Omega-3-Fettsäuren im Speiseplan vor. Darauf darf in der Regel bewusster geachtet werden, damit das Verhältnis von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren im Körper stimmt. Sogenannte stille Entzündungen oder die Verschlechterung von chronisch-entzündlichen Erkrankungen sind meist ein Anzeichen, dass mehr anti-entzündliche Omega-3-Fettsäuren aufgenommen werden sollten.Ein weiteres Problem ist, dass häufig zu wenig Ballaststoffe gegessen werden. Mindestens 30 g – 50 g Ballaststoffe sollten täglich auf dem Teller landen. Ein Mangel an Ballaststoffen kann Verstopfung oder andere Verdauungsbeschwerden mit sich bringen.Wenn Du Dich vorwiegend pflanzlich ernährst, solltest Du darauf achten, alle kritischen Nährstoffe in ausreichender Menger zuzuführen. Aber weißt Du was? Das gilt nicht nur für Vegetarier oder Veganer! Alle Menschen, die sich einseitig oder vielleicht hauptsächlich von Fertigprodukten ernähren, können ebenso Gefahr laufen, zu wenig Nährstoffe aufzunehmen.Sprich unbedingt mit Deinem Arzt oder Deiner Ärztin, wenn Du den Verdacht auf einen Nährstoffmangel hast. Über eine Blutuntersuchung können Mängel aufgedeckt und gegebenenfalls mit stärkeren Präparaten oder Infusionen behandelt werden.
3. Natürliche Quellen für kritische Nährstoffe
Wir von hu'care® zeigen Dir in der folgenden Liste die kritischen Nährstoffe, von denen am häufigsten ein Mangel in der Gesellschaft vorliegt. Und natürlich bekommst Du auch Tipps, wie Du deinen Bedarf mit diesen Nährstoffen natürlich decken kannst.
EISENDer Bedarf an Eisen pro Tag liegt für Männer bei 10 mg und bei menstruierenden Frauen bei 15 mg. Schwangere Frauen sollten sogar die doppelte Menge täglich aufnehmen. Eisen ist Bestandteil der roten Blutkörperchen. Es bindet den aufgenommenen Sauerstoff und ist damit elementar für die Sauerstoffversorgung Deines Körpers.Gute Quellen für EISEN sind z.B. dunkles Fleisch, Schweineleber, Weizenkleie, Hirseflocken, Kürbiskerne, Sojabohnen, Linsen, Eigelb und Vollkornbrot. Um das Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln besser verfügbar für Deinen Körper zu machen, empfehlen wir Dir, gleichzeitig Vitamin C zu Dir zu nehmen.KALZIUMDein täglicher Bedarf an Kalzium liegt bei 1000 mg. Kalzium ist essenziell für die Gesundheit von Knochen und Zähnen. Eine der häufigsten Folgen von Kalziummangel die Osteoporose. Für die Aufnahme aus dem Darm und dem Einbau in die Knochen ist Vitamin D (das sogenannte Sonnenvitamin) ein wichtiger Co-Faktor. Dieses können wir in unseren mitteleuropäischen Breiten vor allem im Winter nicht immer ausreichend bilden. Das solltest Du deshalb immer mitbeachten!Gute Quellen für KALZIUM sind Milchprodukte, Eigelb, Sesam, Mandeln, Hülsenfrüchte, Mineralwasser und grünes Gemüse. Falls Du einen Wasserfilter benutzt oder Dein Wasser entkalkst, solltest Du auf eine ausreichende Zufuhr von Kalzium aus der Nahrung achten.JODDer Bedarf an Jod liegt für Erwachsene bei etwa 200 Mikrogramm pro Tag. Kinder und Säuglinge haben eine entsprechend kleinere Tagesdosis. In unseren Breitengraden ist die Versorgung mit Jod im Vergleich zu den anderen Nährstoffen oft viel zu niedrig.Das liegt daran, dass JOD vorwiegend in Algen und Fisch enthalten ist. Das sind Lebensmittel, die bei den meisten selten auf den Tisch kommen. Andere Quellen sind Milchprodukte (am besten aus ökologischer Erzeugung) und Feldsalat. Bitte nicht ohne ärztliche Absprache Jod supplementieren, das kann fatale Folgen für die Schilddrüse haben!ZINKZink ist u.a. wichtig für ein intaktes Immunsystem und fördert die Gesundheit von Haut, Haaren und Nägeln. Der tägliche Bedarf an Zink liegt bei Männern bei durchschnittlich 10 mg und bei Frauen bei 7 mg.Gute Quellen für ZINK sind Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte, Haferflocken, Muskelfleisch, Innereien, Nüsse, Kürbiskerne, Sesam, Weizenkleie, Milchprodukte und Hefeflocken.SELEN30 – 70 Mikrogramm Selen sollten täglich über die Ernährung aufgenommen werden. Es ist ein wertvolles Antioxidans, das als Co-Faktor für zahlreiche Stoffwechselprozesse im Körper beteiligt ist. Unter anderem ist es auch wichtig für ein starkes Immunsystem.Die bekannteste natürliche Quelle für SELEN sind Paranüsse. Aber auch in Fleisch, Fisch, Eiern, Getreide und Soja ist Selen enthalten.OMEGA-3-FETTSÄUREN – DHA und EPADHA und EPA, sollten bei einer veganen oder vegetarischen Ernährung in Form von Algenöl supplementiert werden. Denn in Leinsamen und anderen pflanzlichen Fettquellen sind in der Regel nur Vorstufen der essenziellen Omega-3-Fettsäuren enthalten, wie z.B. alpha-Linolensäure. Fischöl oder Lebertran sind ebenfalls eine sehr gute Quelle für DHA und EPA.VITAMIN DVitamin D kennst Du schon als Co-Faktor für Kalzium. Es wird hauptsächlich über die Haut durch Sonneneinstrahlung im Körper gebildet. Vitamin D ist unverzichtbar für die Knochengesundheit sowie für eine normale Muskelfunktion (z.B. Herzmuskel). Im Immunsystem spielt es ebenfalls eine große Rolle und kann dabei helfen, chronisch entzündliche Krankheiten vorzubeugen.Die Empfehlung für die tägliche Ergänzung von VITAMIN D liegt bei 20 Mikrogramm oder 800 I.E. (Internationale Einheiten). Da in unseren Breitengraden kaum noch eine Bildung von Vitamin D über die Haut gewährleistet werden kann – laut der DGNP betrifft eine Unterversorgung mit Vitamin D fast jeden zweiten Menschen in Europa - sollte Vitamin D zumindest zwischen Oktober und April täglich supplementiert werden.VITAMIN B12Bei einer veganen Ernährung sollte unbedingt ein VITAMIN-B12-Präparat zur täglichen Ernährung ergänzt werden. Denn in pflanzlichen Lebensmitteln ist kein Vitamin B12 enthalten. Auch vegetarisch lebende Menschen sollten dieses Vitamin im Blick haben.
Wie freuen uns, wenn Du Dich durch unseren Artikel gut informiert fühlst. In besonders stressigen Phasen und auch für Deine tägliche Nährstoffergänzung kann Dir unser DAYCARE oder die anderen Produkte aus der hu'care®immune-Linie helfen, Deinen Nährstoffhaushalt im Gleichgewicht zu halten.
